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WENN DAS IMMUN­SYS­TEM DEN TAKT VERLIERT

Mikro­im­mun­the­ra­pie
In Ham­burg

Das Immun­sys­tem regu­lie­ren, nicht unterdrücken

Wenn das Immun­sys­tem aus der Balan­ce gerät

Chro­ni­sche Erschöp­fung nach einer Virus­in­fek­ti­on, die nie ganz aus­heil­te. Eine Auto­im­mun­erkran­kung, die das Immun­sys­tem gegen den eige­nen Kör­per rich­tet. All­er­gien, die von Jahr zu Jahr schlim­mer wer­den. Hin­ter vie­len die­ser Beschwer­den steckt das­sel­be Pro­blem: ein Immun­sys­tem, das ent­we­der zu wenig tut oder zu viel – und dabei das Gleich­ge­wicht ver­lo­ren hat. Die Mikro­im­mun­the­ra­pie arbei­tet mit den kör­per­ei­ge­nen Boten­stof­fen des Immun­sys­tems, um die­se Balan­ce zu unterstützen.

Was ist die Mikroimmuntherapie?

Das Immun­sys­tem kom­mu­ni­ziert über Boten­stof­fe: Zyto­ki­ne (Signal­pro­te­ine des Immun­sys­tems), Inter­fe­ro­ne (Boten­stof­fe, die bei Virus­in­fek­tio­nen eine zen­tra­le Rol­le spie­len) und Inter­leu­ki­ne (Regu­la­to­ren der Immun­zell-Kom­mu­ni­ka­ti­on) koor­di­nie­ren, wann das Immun­sys­tem angreift, wann es bremst und wann es tole­riert. Gerät die­se Kom­mu­ni­ka­ti­on in ein Ungleich­ge­wicht – man spricht von immu­ni­tä­rer Dys­ba­lan­ce –, ent­ste­hen chro­ni­sche Erkrankungen.

Die Mikro­im­mun­the­ra­pie setzt genau die­se kör­per­ei­ge­nen Boten­stof­fe ein – aber in beson­ders nied­ri­gen Dosie­run­gen: soge­nann­ten Low-Dose- und Ultra-Low-Dose-Kon­zen­tra­tio­nen (stark ver­dünn­te, hoch­po­ten­zier­te Men­gen), die in natür­li­cher Wei­se auch im Kör­per vorkommen.¹ Ziel ist nicht, das Immun­sys­tem zu unter­drü­cken oder zu über­sti­mu­lie­ren, son­dern es zu modu­lie­ren – also zu regu­lie­ren. Das Immun­sys­tem wird dabei in der Spra­che ange­spro­chen, die es selbst spricht.

Die Prä­pa­ra­te wer­den als Kap­seln ver­ab­reicht – aber nicht geschluckt. Der Inhalt der Kap­sel wird sub­lin­gu­al (unter die Zun­ge) gege­ben, damit die Wirk­stof­fe direkt über die Mund­schleim­haut auf­ge­nom­men werden.

Zwei Wir­k­rich­tun­gen – eine Therapie

Das Beson­de­re der Mikro­im­mun­the­ra­pie ist, dass sie in bei­de Rich­tun­gen unter­stüt­zend wir­ken kann – je nach­dem, was das Immun­sys­tem braucht:

  • Immun­sti­mu­la­ti­on: Bei geschwäch­ter Immun­ab­wehr kann die Behand­lung die Immun­ant­wort unter­stüt­zend anre­gen. Labor­stu­di­en zei­gen, dass MIT-Prä­pa­ra­te sowohl das ange­bo­re­ne als auch das erwor­be­ne Immun­sys­tem posi­tiv beein­flus­sen können.²
  • Immun­mo­du­la­ti­on: Bei über­schie­ßen­den Reak­tio­nen – Auto­im­mun­erkran­kun­gen, All­er­gien, chro­ni­schen Ent­zün­dun­gen – kann die The­ra­pie die fehl­ge­lei­te­te Immun­re­ak­ti­on sinn­voll ergän­zend beglei­ten, ohne das Immun­sys­tem gene­rell zu dämpfen.³

Die­se Fle­xi­bi­li­tät macht die Mikro­im­mun­the­ra­pie zu einem Ansatz, der sich an den indi­vi­du­el­len Immun­sta­tus des Pati­en­ten anpas­sen kann.

Wann kann die Mikro­im­mun­the­ra­pie sinn­voll ein­ge­setzt werden?

In mei­ner Pra­xis ist die Mikro­im­mun­the­ra­pie kein Stan­dard­re­zept – sie ist immer Teil eines indi­vi­du­el­len Behand­lungs­kon­zepts. Ich set­ze sie vor allem in drei Berei­chen ergän­zend ein:

Chro­nisch-vira­le Belastungen

Bestimm­te Viren – allen vor­an das Epstein-Barr-Virus (EBV, Aus­lö­ser des Pfeif­fer­schen Drü­sen­fie­bers) und Her­pes-zos­ter-Viren – kön­nen nach der Erst­in­fek­ti­on lebens­lang im Kör­per per­sis­tie­ren. Das Virus ver­bleibt in bestimm­ten Immun­zel­len und lässt sich nicht voll­stän­dig eli­mi­nie­ren. Bei Stress oder geschwäch­tem Immun­sys­tem kann es zu einer Reak­ti­vie­rung kom­men – oft beglei­tet von chro­ni­scher Erschöp­fung, Infekt­an­fäl­lig­keit oder dif­fu­sen Beschwerden.

Die Mikro­im­mun­the­ra­pie kann die kör­per­ei­ge­ne Immun­ant­wort in die­sen Situa­tio­nen sinn­voll unter­stüt­zen. Ers­te Stu­di­en­ergeb­nis­se zu ent­spre­chen­den MIT-For­mu­lie­run­gen zei­gen ermu­ti­gen­de Hin­wei­se auf immun­mo­du­lie­ren­de Wir­kun­gen auf mole­ku­la­rer Ebene.⁴ ⁵

Auto­im­mu­ne Regulationslage

Bei Auto­im­mun­erkran­kun­gen rich­tet sich das Immun­sys­tem gegen kör­per­ei­ge­nes Gewe­be – die Schild­drü­se bei Hash­i­mo­to, die Gelen­ke bei rheu­ma­to­ider Arthri­tis, den Darm bei Coli­tis ulce­ro­sa oder Mor­bus Crohn. Gemein­sam ist allen eine chro­ni­sche, sich selbst unter­hal­ten­de Entzündungsreaktion.

Die Mikro­im­mun­the­ra­pie kann hier ergän­zend zur ärzt­li­chen Behand­lung ein­ge­setzt wer­den, um die Immun­re­gu­la­ti­on zu unter­stüt­zen. Für den Ein­satz von Low-Dose-Zyto­ki­nen bei rheu­ma­to­ider Arthri­tis lie­gen sowohl In-vitro- als auch In-vivo-Stu­di­en mit erfreu­li­chen Ergeb­nis­sen vor.⁶ ⁷ Eine ran­do­mi­sier­te kli­ni­sche Stu­die unter­such­te Low-Dose-Zyto­ki­ne bei rheu­ma­to­ider Arthri­tis im Ver­gleich mit eta­blier­ten Medikamenten.⁸

Ergän­zend set­ze ich bei auto­im­mu­nen Regu­la­ti­ons­la­gen eine spe­zi­el­le, indi­vi­du­ell her­ge­stell­te Eigen­blut-Zube­rei­tung ein: Aus einer klei­nen Men­ge Pati­en­ten­blut wird von einer spe­zia­li­sier­ten Apo­the­ke eine indi­vi­dua­li­sier­te homöo­pa­thi­sche Hoch­po­tenz (XMK – Zehn­tau­sen­der Kor­sa­koff­po­tenz) her­ge­stellt. Die­se nutzt die indi­vi­du­el­len Immun­in­for­ma­tio­nen des Pati­en­ten­blu­tes und wird ergän­zend zur Stan­dard­the­ra­pie eingesetzt.

All­er­gien

Bei All­er­gien über­re­agiert das Immun­sys­tem auf eigent­lich harm­lo­se Stof­fe. Für den Ein­satz von MIT-For­mu­lie­run­gen bei sai­so­na­ler all­er­gi­scher Rhi­ni­tis (Heu­schnup­fen) liegt eine dop­pel­blin­de, pla­ce­bo­kon­trol­lier­te kli­ni­sche Stu­die vor.⁹ Eine wei­te­re Stu­die unter­such­te die Rol­le ent­spre­chen­der Prä­pa­ra­te bei pol­len­be­ding­ter all­er­gi­scher Ent­zün­dung mit ermu­ti­gen­den Ergebnissen.¹⁰

Die Mikro­im­mun­the­ra­pie set­ze ich bei All­er­gien sinn­voll ergän­zend zur Ursa­chen­be­hand­lung (Darm, Mikro­nähr­stof­fe) und zur Gegen­sen­si­bi­li­sie­rung ein.

Erhöh­te Infektanfälligkeit

Wer häu­fig krank wird, hat oft eine geschwäch­te ange­bo­re­ne Immun­ant­wort. Labor­stu­di­en zei­gen, dass bestimm­te MIT-For­mu­lie­run­gen sowohl die ange­bo­re­ne als auch die adap­ti­ve Immun­ant­wort unter­stüt­zend beein­flus­sen können.²

Dia­gnos­tik: Was ich vor der Behand­lung untersuche

Die Aus­wahl des geeig­ne­ten MIT-Prä­pa­rats hängt vom indi­vi­du­el­len Immun­sta­tus ab. Je nach Beschwer­de­bild und Ana­mne­se nut­ze ich:

  • Bio­feld­test: Gibt in vie­len Fäl­len bereits einen guten Hin­weis auf das geeig­ne­te Prä­pa­rat und die pas­sen­de Indikation.
  • Lym­pho­zy­ten­dif­fe­ren­zie­rung: Blut­test, der die ver­schie­de­nen Immun­zell-Unter­grup­pen (T‑Helfer‑, T‑Killer‑, B‑Zellen, NK-Zel­len u.a.) quan­ti­fi­ziert und zeigt, ob und wo das Immun­sys­tem aus dem Gleich­ge­wicht gera­ten ist.
  • Erre­ger-Sero­lo­gien: Bei Ver­dacht auf reak­ti­vier­te Virus­in­fek­tio­nen wer­den Anti­kör­per-Titer bestimmt, um eine akti­ve Reak­ti­vie­rung nachzuweisen.

Nicht jede Behand­lung erfor­dert eine voll­stän­di­ge Labor­dia­gnos­tik. Ich ent­schei­de gemein­sam mit dem Pati­en­ten, wel­che Unter­su­chun­gen sinn­voll und kos­ten­mä­ßig ver­hält­nis­mä­ßig sind.

Die Prä­pa­ra­te

Es gibt ver­schie­de­ne Lini­en von Mikro­im­mun­the­ra­pie-Prä­pa­ra­ten, die sich in Zusam­men­set­zung und Schwer­punkt unter­schei­den. Ich hal­te in mei­ner Pra­xis Test-Prä­pa­ra­te bei­der gro­ßen Anbie­ter vor, damit für für das indi­vi­du­el­le Beschwer­de­bild das jeweils pas­sends­te Prä­pa­rat für den Bio­feld­test zur Ver­fü­gung steht.

Die Ver­ab­rei­chung ist immer gleich: Der Inhalt der Kap­sel wird sub­lin­gu­al (unter die Zun­ge) gege­ben – nicht geschluckt. Die Wirk­stof­fe wer­den direkt über die Mund­schleim­haut aufgenommen.

Stu­di­en­la­ge

Die Mikro­im­mun­the­ra­pie ist für meh­re­re Indi­ka­tio­nen wis­sen­schaft­lich unter­sucht. Die Mehr­zahl der vor­lie­gen­den Stu­di­en sind In-vitro-Stu­di­en (Labor­stu­di­en) und Tier­stu­di­en, die Wirk­me­cha­nis­men auf zel­lu­lä­rer und mole­ku­la­rer Ebe­ne beschrei­ben. Kli­ni­sche Stu­di­en am Men­schen lie­gen u.a. für All­er­gie⁹, Auto­im­mun­erkran­kun­gen⁸ und Virus­in­fek­tio­nen­¹¹ vor.

Die Mikro­im­mun­the­ra­pie ist eine kom­ple­men­tä­re The­ra­pie – sie kann die ärzt­li­che Behand­lung sinn­voll ergän­zen, ersetzt die­se aber nicht. Die vor­han­de­ne Evi­denz ist für eine natur­heil­kund­li­che Metho­de ver­gleichs­wei­se gut; sie kann jedoch nicht mit gro­ßen ran­do­mi­sier­ten kon­trol­lier­ten Arz­nei­mit­tel­stu­di­en ver­gli­chen werden.

So läuft die Behand­lung in mei­ner Pra­xis ab

  1. Erst­ge­spräch (60 Minu­ten): Aus­führ­li­che Ana­mne­se zu Beschwer­den, Krank­heits­ge­schich­te und bis­he­ri­gen Behandlungen.
  2. Dia­gnos­tik: Bio­feld­test, bei Bedarf Labor­dia­gnos­tik. Gemein­sa­me Ent­schei­dung, wel­che Unter­su­chun­gen sinn­voll sind.
  3. The­ra­pie­plan: Aus­wahl des geeig­ne­ten MIT-Prä­pa­rats, Ein­bet­tung in das Gesamtbehandlungskonzept.
  4. Ver­laufs­kon­trol­le: Über­prü­fung der Labor­wer­te und Sym­pto­ma­tik, Anpas­sung des Plans.

Bera­tungs­ter­mi­ne in Ham­burg und online

Mei­ne Pra­xis liegt in Ham­burg-St. Georg, Holz­damm 22, fünf Geh­mi­nu­ten vom Haupt­bahn­hof, direkt gegen­über dem Hotel Atlantic.

Fol­ge­ter­mi­ne sind auch als Video­sprech­stun­de mög­lich (Deutsch­land, Öster­reich, Schweiz). Den Erst­ter­min lege ich bevor­zugt in die Pra­xis, da Bio­feld­test und Blut­ab­nah­me per Video nicht mög­lich sind.

Kos­ten: Bera­tung 160 €/Stunde. Labor­kos­ten kom­men je nach Unter­su­chungs­um­fang hin­zu. Gesetz­li­che Kran­ken­kas­sen erstat­ten Heil­prak­ti­ker­leis­tun­gen in der Regel nicht. Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­run­gen über­neh­men antei­lig je nach Tarif.

Foto: peterschreiber.media – Ado­be Stock

Funk­ti­ons­wei­se der Mikroimmuntherapie

Der bel­gi­sche Arzt Dr. Mau­rice Jena­er hat vor 40 Jah­ren die Mikro­im­mun­the­ra­pie begrün­det. Er ist auch Prä­si­dent des Inter­na­tio­na­len Insti­tuts für Mikro­im­mun­the­ra­pie. Die Mikro­im­mun­the­ra­pie nutzt die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­tel und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­we­ge des kör­per­ei­ge­nen Immun­sys­tems und kom­mu­ni­ziert so gleich­sam mit dem Immun­sys­tem unter Ver­wen­dung homöo­pa­thisch poten­zier­ter Immun­bo­ten­stof­fe. Die natür­li­chen, kas­ka­den­ar­tig ver­lau­fen­den Reak­tio­nen des Immun­sys­tems wer­den durch eine zeit­lich abge­stuf­te (sequen­zier­te) Behand­lung nach­ge­ahmt. Dadurch, dass die ver­wen­de­ten Immun­bo­ten­stof­fe in homöo­pa­thisch auf­be­rei­te­ter Form ver­ab­reicht wer­den, ist die Behand­lung gut ver­träg­lich und für alle Pati­en­ten­grup­pen geeignet.

Der nächs­te Schritt: Ihre Mikroimmuntherapie

Die Mikro­im­mun­the­ra­pie arbei­tet mit sehr nied­rig dosier­ten Boten­stof­fen, um das Immun­sys­tem sanft in sei­ner Regu­la­ti­on zu unter­stüt­zen. Ob die­ser Ansatz für Ihre Situa­ti­on infra­ge kommt, klä­ren wir gemein­sam in einem aus­führ­li­chen Gespräch, in dem ich Ihre Vor­ge­schich­te und Ihre Beschwer­den einordne.

Wenn Sie anru­fen, errei­chen Sie ein klei­nes, erfah­re­nes Pra­xis­team. Wir neh­men uns Zeit für Ihr Anlie­gen, beant­wor­ten ers­te orga­ni­sa­to­ri­sche Fra­gen und .

Tele­fon: 040 20 93 38 10
Mon­tag bis Don­ners­tag 8–18 Uhr und Frei­tag 8–16 Uhr

Der ers­te Schritt ist ein Anruf. Alles Wei­te­re bespre­chen wir in Ruhe.

Klas­si­sche Immun­the­ra­pien (z.B. Immun­sup­pres­si­va bei Auto­im­mun­erkran­kun­gen) unter­drü­cken das Immun­sys­tem – oft not­wen­dig, aber mit erheb­li­chen Neben­wir­kun­gen ver­bun­den. Die Mikro­im­mun­the­ra­pie modu­liert das Immun­sys­tem mit Low-Dose- und Ultra-Low-Dose-Boten­stof­fen, die in natür­li­chen Kon­zen­tra­tio­nen im Kör­per vorkommen.¹ Sie zielt nicht auf Unter­drü­ckung, son­dern auf Regulierung.

Für Erwach­se­ne und Kin­der, akut und chro­nisch Erkrank­te, und auch prä­ven­tiv. Sie kann beson­ders sinn­voll ergän­zend ein­ge­setzt wer­den bei reak­ti­vier­ten Virus­in­fek­tio­nen (EBV, Zos­ter), Auto­im­mun­erkran­kun­gen, All­er­gien und chro­ni­scher Infekt­an­fäl­lig­keit. Die Ent­schei­dung tref­fen wir nach aus­führ­li­cher Anamnese.

Der Inhalt der Kap­sel wird sub­lin­gu­al (unter die Zun­ge) gege­ben – nicht geschluckt. Die Wirk­stof­fe wer­den direkt über die Mund­schleim­haut auf­ge­nom­men, ohne den Ver­dau­ungs­trakt zu passieren.

Das hängt von den Beschwer­den ab. Bei aku­ten Infek­ten kann ein Behand­lungs­zy­klus eini­ge Wochen dau­ern. Bei chro­ni­schen Erkran­kun­gen oder reak­ti­vier­ten Viren sind 3 bis 6 Mona­te rea­lis­tisch. Ich bespre­che das nach der Dia­gnos­tik individuell.

Ja – die Mikro­im­mun­the­ra­pie ist expli­zit als kom­ple­men­tä­re Ergän­zung kon­zi­piert. Ich kom­bi­nie­re sie je nach Beschwer­de­bild mit Mikro­nähr­stof­fen, Darm­be­hand­lung, Infu­si­ons­the­ra­pien oder ande­ren Ver­fah­ren. Sie kann auch sinn­voll ergän­zend zu einer ärzt­li­chen Behand­lung ein­ge­setzt werden.

Ja. Es lie­gen In-vitro-Stu­di­en, Tier­stu­di­en und kli­ni­sche Stu­di­en vor – u.a. eine dop­pel­blin­de, pla­ce­bo­kon­trol­lier­te Stu­die bei Heu­schnup­fen⁹ und eine ran­do­mi­sier­te kli­ni­sche Stu­die bei Autoimmunerkrankungen.⁸ Die voll­stän­di­ge Stu­di­en­lis­te ist ein­seh­bar unter: www.mikroimmuntherapie.com/studien-mikroimmuntherapie/

 

Die Prä­pa­ra­te sind auf­grund ihrer nied­ri­gen Dosie­rung sehr gut ver­träg­lich. Gele­gent­lich kann es zu einer kurz­zei­ti­gen Erst­ver­schlim­me­rung kom­men – eine Reak­ti­on des Immun­sys­tems auf die Behand­lung. Schwe­re Neben­wir­kun­gen sind nicht bekannt.

Bei­de arbei­ten mit ver­dünn­ten Sub­stan­zen, unter­schei­den sich aber grund­le­gend. Homöo­pa­thie nutzt das Prin­zip der Ähn­lich­keit mit nicht-spe­zi­fi­schen Sub­stan­zen. Die Mikro­im­mun­the­ra­pie setzt kör­per­ei­ge­ne Immun­bo­ten­stof­fe (Zyto­ki­ne, Inter­fe­ro­ne, Inter­leu­ki­ne) in bio­lo­gisch mess­ba­ren, wenn auch sehr nied­ri­gen Kon­zen­tra­tio­nen ein – und wirkt damit direkt auf die Immunregulation.¹

Das Epstein-Barr-Virus (EBV) ist der Aus­lö­ser des Pfeif­fer­schen Drü­sen­fie­bers. Nach der Erst­in­fek­ti­on ver­bleibt das Virus lebens­lang in bestimm­ten Immun­zel­len des Kör­pers. Es lässt sich nicht voll­stän­dig eli­mi­nie­ren – das ist Teil sei­ner bio­lo­gi­schen Stra­te­gie. Bei den meis­ten Men­schen ruht es dau­er­haft. Bei Stress, Immun­schwä­che oder ande­ren Aus­lö­sern kann es sich reak­ti­vie­ren und zu chro­ni­scher Erschöp­fung, Infekt­an­fäl­lig­keit oder dif­fu­sen Beschwer­den bei­tra­gen. Die Mikro­im­mun­the­ra­pie kann die kör­per­ei­ge­ne Immun­ant­wort in die­sen Situa­tio­nen sinn­voll unterstützen.

Gesetz­li­che Kran­ken­kas­sen erstat­ten Heil­prak­ti­ker­leis­tun­gen in der Regel nicht. Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­run­gen über­neh­men je nach Tarif antei­li­ge Kos­ten. Fra­gen Sie Ihre PKV im Voraus.

Häu­fig gestell­te Fra­gen zur Mikroimmuntherapie

Es gibt Fra­gen, die mir oder dem Pra­xis­team häu­fi­ger gestellt wer­den. Hier fin­den Sie die Ant­wor­ten auf die­se Fra­gen. Wenn Ihre Fra­ge hier nicht beant­wor­tet wird, scheu­en Sie sich nicht und schi­cken uns Ihre Fra­ge über das Kon­takt­for­mu­lar oder per E‑Mail.

Picture of Kai Stefan Haschke | Heilpraktiker in Hamburg
Kai Ste­fan Hasch­ke | Heil­prak­ti­ker in Hamburg 

Kai Ste­fan Hasch­ke ist Heil­prak­ti­ker in Ham­burg St. Georg. Zuge­las­sen seit 1999, seit 2000 in eige­ner Pra­xis – zunächst in Stutt­gart, seit 2010 in Ham­burg, seit 2018 am Holz­damm gegen­über dem Hotel Atlan­tic. Behand­lungs­schwer­punk­te: Auto­im­mun­erkran­kun­gen (beson­ders Hash­i­mo­to-Thy­reo­idi­tis), chro­ni­sche Beschwer­den, Ernäh­rungs- und Stoff­wech­sel­the­ra­pie, indi­vi­du­el­le Krebsberatung.

Mit­glied im Fach­ver­band Deut­scher Heil­prak­ti­ker (FDH) und im Arbeits­kreis für Kli­ni­sche Toxi­ko­lo­gie der DGUHT.

→ Ter­min ver­ein­ba­ren: 040 20933810

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Kai Ste­fan Hasch­ke | Heil­prak­ti­ker in Hamburg 

Kai Ste­fan Hasch­ke ist Heil­prak­ti­ker in Ham­burg St. Georg. Zuge­las­sen seit 1999, seit 2000 in eige­ner Pra­xis – zunächst in Stutt­gart, seit 2010 in Ham­burg, seit 2018 am Holz­damm gegen­über dem Hotel Atlan­tic. Behand­lungs­schwer­punk­te: Auto­im­mun­erkran­kun­gen (beson­ders Hash­i­mo­to-Thy­reo­idi­tis), chro­ni­sche Beschwer­den, Ernäh­rungs- und Stoff­wech­sel­the­ra­pie, indi­vi­du­el­le Krebsberatung.

Mit­glied im Fach­ver­band Deut­scher Heil­prak­ti­ker (FDH) und im Arbeits­kreis für Kli­ni­sche Toxi­ko­lo­gie der DGUHT.

→ Ter­min ver­ein­ba­ren: 040 20933810

¹ Flo­ris I, Rose T, Col­la­do JA et al. Pro-Inflamm­a­to­ry Cyto­ki­nes at Ultra-Low Dose Exert Anti-Inflamm­a­to­ry Effect In Vitro: A Pos­si­ble Mode of Action Invol­ving Sub-Micron Par­tic­les? Dose Respon­se Jour­nal 2020.

² Jac­ques C, Cha­te­lais M, Fekir K et al. The Micro-Immu­no­the­ra­py Medi­ci­ne 2LEID Exhi­bits an Immu­no­sti­mu­lant Effect by Boos­ting Both Inna­te and Adap­ti­ve Immu­ne Respon­ses. Inter­na­tio­nal Jour­nal of Mole­cu­lar Sci­en­ces 2021.

³ Jac­ques C, Flo­ris I. Spe­cial Focus on the Cel­lu­lar Anti-Inflamm­a­to­ry Effects of Seve­ral Micro-Immu­no­the­ra­py For­mu­la­ti­ons. Jour­nal of Inflamm­a­ti­on Rese­arch 2023.

⁴ Jac­ques C, Mar­chand F, Cha­te­lais M et al. Under­stan­ding the Mode of Action of a Micro-Immu­no­the­ra­py For­mu­la­ti­on: Pre-Cli­ni­cal Evi­dence from the Stu­dy of the Acti­ve Ingre­di­ents of an EBV-For­mu­la­ti­on. Life 2024.

⁵ Jac­ques C, Mar­chand F, Cha­te­lais M et al. Under­stan­ding the Mode of Action of Seve­ral Acti­ve Ingre­di­ents from a Micro-Immu­no­the­ra­py Medi­ci­ne for Her­pes Zos­ter. Jour­nal of Inflamm­a­ti­on Rese­arch 2025.

⁶ Flo­ris I, Appel K, Thors­ten R, Lejeu­ne B. A micro-immu­no­the­ra­py medi­ci­ne exerts anti-inflamm­a­to­ry effects in vitro and redu­ces TNF-alpha and IL-1be­ta secre­ti­on. Jour­nal of Inflamm­a­ti­on Rese­arch 2018.

⁷ Flo­ris I, Gar­cía-Gon­zá­lez V, Palo­ma­res B et al. A Micro-Immu­no­the­ra­py Medi­ci­ne Redu­ces Inflamm­a­ti­on and Sym­ptoms of Rheu­ma­to­id Arthri­tis In Vivo. Inter­na­tio­nal Jour­nal of Rheu­ma­to­lo­gy 2020.

⁸ Marin-Mar­tin LS, Gio­vann­an­ge­li F, Biz­zi E et al. An open ran­do­mi­zed acti­ve-con­trol­led cli­ni­cal tri­al with low dose SKA cyto­ki­nes ver­sus DMARDs eva­lua­ting low dise­a­se acti­vi­ty main­ten­an­ce in pati­ents with rheu­ma­to­id arthri­tis. Drug Design, Deve­lo­p­ment and The­ra­py 2017.

⁹ Van der Brempt X, Cumps J, Capie­aux E. Cli­ni­cal effi­ca­cy of a sub­lin­gu­al immu­no­mo­du­la­to­ry micro-immu­no­the­ra­py tre­at­ment in sea­so­nal all­er­gic rhi­ni­tis: A dou­ble-blind pla­ce­bo-con­trol­led stu­dy. Revue Fran­çai­se d’All­er­go­lo­gie 2011.

¹⁰ Flo­ris I, Chen­uet P, Tog­be D et al. Poten­ti­al Role of a Micro-Immu­no­the­ra­py Medi­ci­ne in the Tre­at­ment of Pol­len-Indu­ced All­er­gic Inflamm­a­ti­on. Dose Respon­se Jour­nal 2020.

¹¹ Jena­er M, Hen­ry MF, Gar­cía A, Marich­al B. Eva­lua­ti­on of a micro-immu­no­the­ra­py medi­ci­ne in pre­ven­ting recur­ren­ces of geni­tal her­pes. Bri­tish Home­opa­thic Jour­nal 2000.