Ankommen, wo Worte nicht hinreichen
Es gibt Beschwerden, die sich mit dem Verstand nicht lösen lassen – eine tiefe Erschöpfung, ein Gefühl des Feststeckens, eine seelische Last, für die es keine Worte gibt. Die ChromoSon-Therapie setzt an einer anderen Stelle an. Über Klang und Farbe führt sie den Körper in einen Zustand tiefer Ruhe, in dem viele Menschen etwas in Bewegung kommen spüren, das sich dem Nachdenken sonst entzieht. Es ist eine der stillsten Behandlungen, die ich anbiete – und für manche die eindrücklichste.
Was der ChromoSon ist
Der ChromoSon ist ein außergewöhnliches Gerät, in den 1980er-Jahren von einem Team um den Belgier Père Gallo entwickelt. Sein Name ist ein Kunstwort aus dem griechischen »chroma« für Farbe und dem französischen »son« für Klang – mit den Chromosomen der Genforschung hat er nichts zu tun.
Das Gerät arbeitet mit den natürlichen Frequenzen der sieben Spektralfarben und sieben dazu gehörender Klänge. In einem kunstvollen Aufbau aus Messing schlägt ein mechanisches Uhrwerk in langsamer Regelmäßigkeit auf eine fein polierte Klangscheibe. Der Ton wandert durch eine austauschbare Doppelpyramide, die die jeweils passende Farbe beisteuert, und wird über zwei bewegliche Arme zum Körper geführt.
Wichtig zu wissen, weil es oft falsch verstanden wird: Es ist keine Farblicht-Bestrahlung. Man sieht kein farbiges Licht. Übertragen werden allein die Frequenzen von Farbe und Klang, miteinander verbunden und verstärkt. Die besondere Wirkung einer Behandlung entsteht aus dem Zusammenspiel von Klang, Farbe, den behandelten Punkten am Körper und dem Abstand der Arme zur jeweiligen Ebene.
Übrigens: Das Wort ChromoSon ist ein Kunstwort und leitet sich vom griechischen Wort »chroma« gleich Farbe und dem französischen Wort »son« gleich Klang, Ton ab. Es hat nichts mit den Methoden der Genforschung und ‑therapie zu tun.
Wie sich eine Behandlung anfühlt
Am eindrücklichsten beschreibt es jemand, der es selbst erlebt hat. Ein Patient hat seine Behandlung vor einigen Jahren so festgehalten:
Man betritt den gewölbeartigen Raum im Souterrain des Biedermeier-Hauses im Holzdamm gegenüber dem Atlantic-Hotel. Es duftet angenehm nach ätherischen Ölen. Wohltuende Bilder an der Wand stimmen das Gemüt ein, sorgsam ausgewählte Möbelstücke geben dem Raum Struktur. Der Blick wird angezogen von einer golden glänzenden Apparatur aus pyramidalen Formen: dem ChromoSon. Die Atmosphäre ist ruhig, man hat das Gefühl, hier zu sich kommen zu können.
Zusammen mit der abgelegten Straßenkleidung lässt man auch den Alltag hinter sich. Die frische, weiße Kleidung, in die man sich hüllt, bevor man sich auf die Liege legt und zugedeckt wird, vermittelt ein Gefühl von Reinheit. Dann ist es ganz ruhig, nur das rhythmische Klingen des ChromoSon ist zu vernehmen. Man schließt die Augen, gerät in einen Zustand zwischen Wachen und Träumen. Bilder steigen auf, aus dem Alltag, aus der Erinnerung, traumartige Bilder. Phasen intensiver innerlicher Arbeit wechseln ab mit ruhigen, entspannten Momenten. Man verliert das Gefühl für die Zeit. Schließlich ist es völlig still. Der langsame Rhythmus der angeschlagenen Metallscheibe klingt aber im Inneren nach. Man fühlt sich angenehm erschöpft und gestärkt zugleich.
Diese Schilderung trifft es sehr genau. Der monotone, alle vierzehn Sekunden wiederkehrende Klang führt in einen Zustand zwischen Wachen und Schlafen – ähnlich dem, was in alten Kulturen als Tempelschlaf beschrieben wurde, ein Zustand, in dem Heilungsprozesse geschehen können. Manche Menschen nehmen Farben wahr, andere innere Bilder, Erinnerungen oder ein altes Körperempfinden. Eine Regel gibt es dafür nicht; jede Behandlung fühlt sich anders an, selbst wenn es dieselbe ist – als schäle man eine Zwiebel Schicht für Schicht und käme dem Kern jedes Mal ein Stück näher.
Die weiße Kleidung aus dem Bericht hat dabei einen konkreten Grund: Zur Behandlung tragen Sie Weißes, am besten aus Naturfaser und bis hin zur Unterwäsche. Dunkle Farben würden das Farbspektrum schlucken; nur helle Kleidung lässt die Frequenzen von Farbe und Klang ungehindert zum Körper gelangen. Ein weites Sweatshirt und eine bequeme Hose aus Bio-Baumwolle halte ich in der Praxis für Sie bereit.
Die Behandlungen
Die Programme des ChromoSon sind fest vorgegeben. Ich folge einer festgelegten Reihenfolge und erfinde nichts hinzu – das gehört zur Sorgfalt dieser Arbeit.
Am Anfang steht immer die Grundbehandlung, die sogenannte Aura-Behandlung. In der Sprache der anthroposophischen Medizin werden dabei die verschiedenen Ebenen des Menschen angesprochen: der physische Leib, der Ätherleib – der Lebensleib, den auch Pflanzen besitzen – und der astrale Leib, der die Organfunktionen trägt und den wir mit den Tieren teilen. Diese Ebenen werden gereinigt, miteinander verbunden und mit Energie versorgt. Die Grundbehandlung wird dreimal durchgeführt.
Darauf baut ein breites Spektrum weiterer Anwendungen auf:
- Körperliche Programme – etwa bei örtlichen Beschwerden wie einem Tennisellenbogen oder störenden Empfindungen im Bereich von Narben.
- Wirbelsäulenbehandlung – ein Programm, bei dem jeder Wirbel drei Minuten lang behandelt wird und das die Ergebnisse einer physiotherapeutischen oder osteopathischen Behandlung ergänzen und stabilisieren kann.
- Polaritätsbehandlung – hier werden die Polaritäten des Menschen ausgeglichen: oben und unten, rechts und links. Danach fühlt man sich mitunter wie ein Turm aus Bauklötzen, der neu und geordneter aufgeschichtet wurde und dessen Teile erst ihren Platz finden.
- Seelisch-emotionale Arbeit – für Menschen, die auf einer tieferen Ebene an ihren Themen arbeiten möchten. Der Zugang läuft dabei über Klang und Farbe, auf einer anderen Ebene als das Gespräch in der Psychotherapie.
Auch in meiner Raucherentwöhnung hat der ChromoSon seinen festen Platz: Ein dreißigminütiges Programm für das zentrale Nervensystem soll helfen, die beiden Gehirnhälften auszugleichen und den Ausstieg mental zu erleichtern.
Wenn über die Anamnese kein klarer Ausgangspunkt zu finden ist, können Sie auf Wunsch aus einem kleinen Set von Blütenessenzen zu den sieben Grundemotionen intuitiv eine Flasche ziehen, ganz aus der Frage heraus: Was ist gerade mein Thema? Von dort aus beginnt die Behandlung.
Für wen die ChromoSon-Therapie gedacht ist
Die ChromoSon-Therapie eignet sich für Menschen, die spüren, dass ihre Erschöpfung oder ihre Beschwerden eine seelische Tiefe haben, an die man mit Worten allein nicht herankommt. Sie wird begleitend eingesetzt bei anhaltender Erschöpfung, innerer Anspannung, dem Gefühl festzustecken und zur Regeneration.
Gerade Menschen in helfenden und sozialen Berufen, die viel geben und Gefahr laufen, auszubrennen, erleben die Behandlung wie eine stille Energietankstelle. Ich habe sogar Patienten, die zwei- oder dreimal im Jahr kommen, einfach um wieder aufzutanken, wenn der Akku leer ist.
Die ChromoSon-Therapie ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Sie kann sie in Zeiten von Stress und Überlastung auf eine sehr eigene, wohltuende Weise ergänzen.
Nach der Behandlung
Weil man während der Behandlung tief abtaucht, braucht es danach einen Moment, um wieder ganz anzukommen. Ich empfehle Ihnen, ein Glas Wasser zu trinken, sich kurz auszuruhen und anschließend ein paar Minuten zu Fuß zu gehen. Planen Sie nach Möglichkeit nicht direkt den nächsten Termin oder die Autofahrt ein – geben Sie sich die Zeit, langsam zurückzukehren.
Woher die ChromoSon-Therapie kommt
Entwickelt wurde der ChromoSon in den 1980er-Jahren in Belgien, von Père Gallo und einer Gruppe von Therapeuten. Um seine Person ranken sich einige spirituelle Legenden, die ich hier auf sich beruhen lasse – bemerkenswert ist etwas anderes:
Als in jener Zeit die ersten elektronischen Klangerzeuger aufkamen, versuchte die Gruppe, das Gerät mit moderner Technik zu konstruieren: ein Motor anstelle des Uhrwerks, elektronisch erzeugte Töne, Farblichtlampen. Doch all das Elektrische blieb wirkungslos. Nur der mechanische Aufbau des Ursprünglichen ChromoSon entfaltete seine Wirkung. Auf dem Gerät steht bis heute eine kleine Messingplakette mit den Worten »Chromoson Perpetuum Robur« – die beständige Kraft.
Als Père Gallo das Gerät (und ein weiteres) vollendet, seine Beschreibung niedergeschrieben und beides seiner Frau übergeben und erklärt hatte, starb er am nächsten Tag. So erzählen es jene, die damals dabei waren. Seine Frau, Giselle, führte sein Werk weiter: Sie bildete die Therapeuten aus, hielt die Seminare und wachte über die Fertigung.
Und diese Fertigung ist das Besondere. Einen ChromoSon kann man nicht kaufen. Wer damit arbeiten will, absolviert zunächst einen Intensivkurs und dann eine mehrjährige Ausbildung von 600 Stunden. Erst nach dem Intensivkurs wird das Gerät bestellt und über etwa ein Jahr von Hand für genau diesen einen Therapeuten gefertigt. Weltweit gibt es nur rund einhundert dieser Geräte, etwa dreißig davon in Deutschland. Im gesamten Hamburger Raum bin ich der einzige Therapeut, der mit dem ChromoSon arbeitet.
Die Beratung in meiner Praxis
Meine Praxis liegt in Hamburg-St. Georg, am Holzdamm 22, fünf Gehminuten vom Hauptbahnhof und direkt gegenüber dem Hotel Atlantic. Der gewölbeartige Behandlungsraum im Souterrain, den der Bericht oben schildert, ist eigens für diese ruhige Arbeit eingerichtet.
Ob die ChromoSon-Therapie für Sie das Richtige ist, klären wir in einem persönlichen Gespräch. Die Behandlung braucht Ruhe und ist an die Praxis vor Ort gebunden.
Foto: Kai Stefan Haschke | Heilpraktiker – Udo Schönewald
Der nächste Schritt: zur Ruhe kommen
Die ChromoSon-Therapie ist eine stille, kontemplative Behandlung für Menschen, die tiefer ansetzen möchten, als Worte reichen. Ob sie zu Ihrem Anliegen passt, finden wir gemeinsam in einem persönlichen Gespräch heraus.
Wenn Sie anrufen, erreichen Sie ein kleines, erfahrenes Praxisteam. Wir nehmen uns Zeit für Ihr Anliegen, beantworten erste organisatorische Fragen und vereinbaren einen passenden Termin mit Ihnen.
Telefon: 040 20 93 38 10
Montag bis Donnerstag 8–18 Uhr und Freitag 8–16 Uhr
Der erste Schritt ist ein Anruf. Alles Weitere besprechen wir in Ruhe.
Der Name ist ein Kunstwort aus dem griechischen »chroma« für Farbe und dem französischen »son« für Klang. Mit den Chromosomen der Genforschung hat die ChromoSon-Therapie nichts zu tun.
Nein. Man sieht kein farbiges Licht. Übertragen werden allein die Frequenzen von Farbe und Klang, miteinander verbunden und über zwei bewegliche Arme zum Körper geführt.
Der ruhige, gleichmäßige Klang führt in einen Zustand zwischen Wachen und Schlafen. Viele Menschen nehmen innere Bilder oder Farben wahr, erleben Phasen der Ruhe im Wechsel mit innerer Bewegung und fühlen sich danach angenehm erschöpft und gestärkt zugleich.
Begleitend bei anhaltender Erschöpfung, innerer Anspannung, dem Gefühl festzustecken und zur Regeneration – häufig bei Menschen in helfenden Berufen, die einem Burnout vorbeugen möchten. Sie ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung.
Geben Sie sich Zeit zum Ankommen: ein Glas Wasser, einen Moment Ruhe und ein kurzer Spaziergang tun gut. Planen Sie möglichst nicht direkt einen Termin oder eine längere Autofahrt danach ein.
Nein. Die Behandlung ist an das Gerät und die Ruhe des Behandlungsraums gebunden und findet ausschließlich in der Praxis in Hamburg statt.
Am Anfang steht die dreimalige Grundbehandlung. Wie es danach weitergeht, hängt von Ihrem Anliegen ab und wird individuell besprochen. Manche Menschen kommen regelmäßig zur Regeneration.
Häufig gestellte Fragen
Es gibt Fragen, die mir oder dem Praxisteam häufiger gestellt werden. Hier finden Sie die Antworten auf diese Fragen. Wenn Ihre Frage hier nicht beantwortet wird, scheuen Sie sich nicht und schicken uns Ihre Frage über das Kontaktformular oder per E‑Mail.
Kai Stefan Haschke | Heilpraktiker in Hamburg
Kai Stefan Haschke ist Heilpraktiker in Hamburg St. Georg. Zugelassen seit 1999, seit 2000 in eigener Praxis – zunächst in Stuttgart, seit 2010 in Hamburg, seit 2018 am Holzdamm gegenüber dem Hotel Atlantic. Behandlungsschwerpunkte: Autoimmunerkrankungen (besonders Hashimoto-Thyreoiditis), chronische Beschwerden, Ernährungs- und Stoffwechseltherapie, individuelle Krebsberatung.
Mitglied im Fachverband Deutscher Heilpraktiker (FDH) und im Arbeitskreis für Klinische Toxikologie der DGUHT.
→ Termin vereinbaren: 040 20933810
Kai Stefan Haschke | Heilpraktiker in Hamburg
Kai Stefan Haschke ist Heilpraktiker in Hamburg St. Georg. Zugelassen seit 1999, seit 2000 in eigener Praxis – zunächst in Stuttgart, seit 2010 in Hamburg, seit 2018 am Holzdamm gegenüber dem Hotel Atlantic. Behandlungsschwerpunkte: Autoimmunerkrankungen (besonders Hashimoto-Thyreoiditis), chronische Beschwerden, Ernährungs- und Stoffwechseltherapie, individuelle Krebsberatung.
Mitglied im Fachverband Deutscher Heilpraktiker (FDH) und im Arbeitskreis für Klinische Toxikologie der DGUHT.
→ Termin vereinbaren: 040 20933810

