Wenn der Frühling zum Albtraum wird
Juckende Augen, triefende Nase, Niesattacken – Woche für Woche. Viele Menschen mit Heuschnupfen oder allergischem Asthma greifen Jahr für Jahr zu Antihistaminika und Cortison. Die Symptome werden gedämpft, die Ursache bleibt. Manchmal weitet sich die Allergie im Laufe der Jahre sogar aus: neue Pollen, neue Auslöser, neue Beschwerden. In meiner Praxis suche ich nach den Gründen, warum Ihr Immunsystem auf eigentlich harmlose Stoffe mit einer unnötigen Überreaktion antwortet – und setze dort mit meiner Behandlung an.
Warum reagiert das Immunsystem auf Pollen?
Allergien sind Regulationsstörungen des Immunsystems. Der Körper stuft einen harmlosen Stoff – Birkenpollen, Gräser, Hausstaubmilben – als Bedrohung ein und löst eine Abwehrreaktion aus, die völlig unnötig ist. Bei der klassischen Pollenallergie sind es IgE-Antikörper, die an das Allergen binden und Entzündungsmediatoren wie Histamin freisetzen – das verursacht Schnupfen, Juckreiz, Tränenfluss und in schwereren Fällen Asthma.
Ein nützliches Bild für den Verlauf ist das Fass-Modell: Im Laufe des Lebens füllt sich das Fass (Immunsystem) mit Belastungen – Antibiotikagaben, Umwelttoxine, Impfungen unerkannte Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Schwermetallbelastung. Irgendwann reicht die völlig ungefährliche Birkenpolle aus, um das bis zum Rand gefüllte Fass zum Überlaufen zu bringen. Wer das Fass leert (Belastungen reduzoert), bringt das Immunsystem wieder ins Gleichgewicht.
Zahlen zur Einordnung:
- Rund ein Drittel der Erwachsenen in Deutschland hat irgendeine ärztlich diagnostizierte Allergie.¹
- Bei 15 Prozent der Erwachsenen wird im Laufe ihres Lebens Heuschnupfen diagnostiziert; Frauen sind mit 16,5 Prozent häufiger betroffen als Männer (13 Prozent).²
Warum spielt der Darm bei Pollenallergien eine Rolle?
Dass Heuschnupfen mit dem Darm zu tun haben soll, klingt zunächst weit hergeholt. Tatsächlich gibt es drei voneinander unabhängige Verbindungen zwischen Darm und Atemwegen – aus der Embryologie, der Immunologie und der traditionellen chinesischen Medizin.
Darm und Lunge – drei voneinander unabhängige Verbindungen
1. Embryologie: gemeinsamer Ursprung
Lunge und Darmschleimhaut entstehen in der Embryonalentwicklung aus demselben Keimblatt: dem Endoderm, dem inneren der drei Keimblätter.³ Die Lunge entwickelt sich konkret als Ausstülpung des Vorderdarms – sie ist embryologisch ein direkter Ableger des Darms. Dieser gemeinsame Ursprung erklärt, warum beide Organe strukturell und funktionell viele Gemeinsamkeiten haben.
2. Immunologie: das mukosale Immunsystem
Darm und Atemwege sind über das mukosale (in der Schleimhaut angesiedelte) Immunsystem miteinander verbunden. Ein zentraler Botenstoff dabei ist das sekretorische IgA (sIgA) – ein Antikörper, der an allen Schleimhautoberflächen des Körpers als erste Abwehrlinie wirkt: im Darm, in den Bronchien, in den Nasennebenhöhlen.⁴
sIgA wird maßgeblich im Darm produziert: Plasmazellen in der Darmschleimhaut bilden es, und ein Teil dieser Zellen wandert über das Lymph- und Blutsystem in die Atemwegsschleimhaut, um dort ebenfalls sIgA bereitzustellen.⁵ Ist der Darm durch Unverträglichkeiten, Dysbiose (gestörte Darmflora) oder ein Leaky-Gut-Syndrom (durchlässige Darmbarriere) belastet, leidet die sIgA-Produktion – und damit auch der immunologische Schutz der Atemwegsschleimhaut. Eine geschwächte Atemwegsschleimhaut ist anfälliger für allergische Überreaktionen und Infekte.
3. Traditionelle chinesische Medizin: Lunge und Dickdarm als Yin-Yang-Paar
In der chinesischen Medizin bilden Lunge (Yin) und Dickdarm (Yang) seit Jahrtausenden ein gekoppeltes Meridianpaar im Metall-Element. Der Lungenmeridian geht direkt in den Dickdarmmeridian über – beide Organe gelten als energetisch untrennbar verbunden.⁶ Diese Beobachtung, die Jahrhunderte vor moderner Immunologie gemacht wurde, deckt sich verblüffend mit dem, was wir heute über das mukosale Immunsystem wissen.
In der Praxis bedeutet das: Wer chronische Atemwegsbeschwerden oder Pollenallergien hat, sollte auch den Darm im Blick haben – und umgekehrt.
Was die konventionelle Behandlung leistet – und wo sie aufhört
Antihistaminika und Cortisonpräparate dämpfen die allergische Reaktion zuverlässig und schnell. Sie sind in der akuten Phase der Allergie wertvoll. Aber sie ändern nichts daran, dass das Immunsystem weiter überreagiert.
Die Hyposensibilisierung (spezifische Immuntherapie) ist der schulmedizinische Versuch, kausal zu behandeln: Kleinste Mengen des auslösenden Allergens werden über drei bis fünf Jahre regelmäßig injiziert oder sublingual (als Schmelztabletten unter die Zunge gegeben. Das Immunsystem soll lernen, nicht mehr zu reagieren. Leider funktioniert die Methode trotz des enormen Aufwands nur bei 50 bis 70 Prozent der Behandelten³ – und setzt voraus, dass das auslösende Allergen bekannt ist.
Wer auf mehrere Allergene gleichzeitig reagiert (Polyallergie) oder keine klare Ursache findet, steht oft ohne echte Option da.
Diagnostik: Was ich in der Praxis untersuche
Bevor ich behandle, suche ich nach den individuellen Belastungsfaktoren, die das Immunsystem aus dem Gleichgewicht gebracht haben. Dafür nutze ich eine Kombination aus Labordiagnostik und dem Biofeldtest.
Mikronährstoffversorgung (Blut)
Vitamin D, Zink, Selen und verschiedene B‑Vitamine sind direkt an der Immunregulation beteiligt. Ein Mangel kann die Bereitschaft des Immunsystems zu Überreaktionen erhöhen.
Omega-3-Analyse
Das Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren beeinflusst direkt, wie stark das Immunsystem auf Reize reagiert. Omega-3-Fettsäuren (EPA und DHA) hemmen die Bildung entzündungsfördernder Botenstoffe (Prostaglandine und Leukotriene).⁷ Ein dauerhaft ungünstiges Verhältnis schafft ein pro-inflammatorisches (entzündungsförderndes) Milieu, das allergische Überreaktionen begünstigt.⁸ Ich messe den individuellen Omega-3-Index und behandle gezielte Defizite.
Darmbarriere: Zonulin und i‑FABP im Blutserum
Ich messe zwei Serummarker aus dem Blut – keine Stuhlanalyse:
- i‑FABP (intestinal Fatty Acid Binding Protein): Ausschließlich in Darmepithelzellen gebildet, zu 100 Prozent darmspezifisch. Steigt i‑FABP im Serum an, weist das auf eine strukturelle Schädigung des Darmepithels hin – in zahlreichen Studien als valider Marker der Darmpermeabilität belegt.⁹
- Zonulin: Protein, das die Öffnung der Tight Junctions (Verbindungen zwischen den Darmzellen) reguliert. Erhöhte Serumspiegel werden als Hinweis auf eine gestörte Darmbarriere gewertet.¹⁰ Die Interpretation erfolgt immer im Zusammenhang mit dem iFABP-Wert.
Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Biofeldtest oder IgG-Test)
Unerkannte Nahrungsmittelunverträglichkeiten belasten das Immunsystem dauerhaft im Hintergrund – und belasten über den oben beschriebenen Weg auch die Atemwegsschleimhaut. Ich prüfe mit dem Biofeldtest oder in besonderen Fällen mit einem IgG-Test, welche Lebensmittel individuell Probleme bereiten.
Schwermetallbelastung
Schwermetalle wie Quecksilber, Blei, Cadmium oder Arsen können die Darmbarriere schädigen und das Immunsystem chronisch belasten.¹¹ Ich teste auf Schwermetallbelastung und nutze Ausleitungsverfahren, um die Belastung zu reduzieren.
Allergie-Therapie: Mein Behandlungsansatz
In der Allergie-Behandlung suche ich nach den individuellen Faktoren, die das Immunsystem aus dem Gleichgewicht gebracht haben – und setze dort an.
Ursachenbehandlung (bevorzugt außerhalb der akuten Saison)
Wenn die Allergiesaison noch einige Monate entfernt ist, beginnen wir mit der Ursachenforschung: Mikronährstoffmangel ausgleichen, Darmbarriere stabilisieren, Nahrungsmittelunverträglichkeiten reduzieren, Schwermetalle ausleiten, Omega-3-Versorgung optimieren.
Wer auf Frühblüher wie Hasel oder Birke reagiert, profitiert davon, die Behandlung bereits im Herbst zu beginnen. Wer vor allem auf Gräser- und Getreidepollen reagiert, hat oft noch bis zum Frühjahr Zeit.
Ergänzend setze ich die Mikroimmuntherapie ein – ein Verfahren mit Low-Dose- und Ultra-Low-Dose-Immunmodulatoren, das die Immunregulation unterstützt, ohne das Immunsystem zu unterdrücken.
Symptomatische Begleitung
Wo es sinnvoll ist, begleite ich die Behandlung symptomatisch mit Komplexhomöopathie, um akute Beschwerden zu lindern, ohne die Immunregulation zu unterdrücken.
So läuft die Behandlung in meiner Praxis ab
- Erstgespräch (60 Minuten): Ausführliche Anamnese. Ich höre zu, frage nach, verstehe Ihre individuelle Geschichte. Dann legen wir gemeinsam fest, welcher Weg sinnvoll ist. Der Ersttermin findet in der Praxis statt.
- Diagnostik: Laborblutabnahme (Mikronährstoffe, Omega-3-Index, Darmbarriere-Marker i‑FABP und Zonulin), Biofeldtest.
- Behandlung: Mikronährstoffe auffüllen, Darm stabilisieren, Mikroimmuntherapie, bei Bedarf symptomatische Begleitung.
- Verlaufsgespräch: Kontrolle der Laborwerte, Anpassung der Behandlung. Ziel: in der nächsten Saison deutlich weniger oder keine Beschwerden mehr.
Beratungstermine in Hamburg und online
Meine Praxis liegt in Hamburg-St. Georg, Holzdamm 22, fünf Gehminuten vom Hauptbahnhof, direkt gegenüber dem Hotel Atlantic.
Folgetermine sind auch als Videosprechstunde möglich (Deutschland, Österreich, Schweiz). Den Ersttermin lege ich bevorzugt in die Praxis, da eine Blutabnahme per Video nicht möglich ist. Zudem verbietet das Gesetz das Stellen von Ferndiagnosen.
Kosten: Beratung 160 €/Stunde. Laborkosten kommen je nach Untersuchungsumfang hinzu. Gesetzliche Krankenkassen erstatten Heilpraktikerleistungen in der Regel nicht. Private Krankenversicherungen übernehmen anteilig je nach Tarif.
→ Termin vereinbaren: 040 20933810
Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung.
Foto: doris oberfrank-list – AdobeStock
Therapie: Mein Behandlungsansatz
In der Allergie-Behandlung suche ich nach den individuellen Faktoren, die das Immunsystem aus dem Gleichgewicht gebracht haben – und setze dort an.
Ursachenbehandlung (bevorzugt außerhalb der akuten Saison)
Wenn die Allergiesaison noch einige Monate entfernt ist, beginnen wir mit der Ursachenforschung: Mikronährstoffmangel ausgleichen, Darmbarriere stabilisieren, Nahrungsmittelunverträglichkeiten reduzieren, Schwermetalle ausleiten, Omega-3-Versorgung optimieren.
Wer auf Frühblüher wie Hasel oder Birke reagiert, profitiert davon, die Behandlung bereits im Herbst zu beginnen. Wer vor allem auf Gräser- und Getreidepollen reagiert, hat oft noch bis zum Frühjahr Zeit.
Ergänzend setze ich die Mikroimmuntherapie ein – ein Verfahren mit Low-Dose- und Ultra-Low-Dose-Immunmodulatoren, das die Immunregulation unterstützt, ohne das Immunsystem zu unterdrücken.
Symptomatische Begleitung
Wo es sinnvoll ist, begleite ich die Behandlung symptomatisch mit Komplexhomöopathie, um akute Beschwerden zu lindern, ohne die Immunregulation zu unterdrücken.
So läuft die Behandlung in meiner Praxis ab
- Erstgespräch (60 Minuten): Ausführliche Anamnese. Ich höre zu, frage nach, verstehe Ihre individuelle Geschichte. Dann legen wir gemeinsam fest, welcher Weg sinnvoll ist. Der Ersttermin findet in der Praxis statt.
- Diagnostik: Laborblutabnahme (Mikronährstoffe, Omega-3-Index, Darmbarriere-Marker i‑FABP und Zonulin), Biofeldtest.
- Behandlung: Mikronährstoffe auffüllen, Darm stabilisieren, Mikroimmuntherapie, bei Bedarf symptomatische Begleitung.
- Verlaufsgespräch: Kontrolle der Laborwerte, Anpassung der Behandlung. Ziel: in der nächsten Saison deutlich weniger oder keine Beschwerden mehr.
Ja. Mein Behandlungsansatz zielt auf die Faktoren, die das Immunsystem insgesamt überlastet haben – nicht auf ein einzelnes Allergen. Ob jemand auf Birke, Gräser, Milben oder mehrere Auslöser gleichzeitig reagiert, spielt dabei keine Rolle. Wer das Fass leert – Darmlast reduziert, Mikronährstoffe auffüllt, Omega‑3 optimiert – entlastet das Immunsystem als Ganzes.
Mehr als die meisten vermuten. Darm und Atemwege sind über drei Wege miteinander verbunden: embryologisch (beide entstehen aus demselben Keimblatt), immunologisch (das sekretorische IgA schützt als Botenstoff beide Schleimhäute gleichzeitig) und energetisch nach der chinesischen Medizin (Lunge und Dickdarm bilden ein klassisches Yin-Yang-Paar). Ist der Darm durch Unverträglichkeiten, Dysbiose oder ein Leaky-Gut-Syndrom belastet, ist auch die Atemwegsschleimhaut schlechter geschützt – und anfälliger für allergische Überreaktionen.
Die Ursachenbehandlung – Darm, Mikronährstoffe, Omega‑3 – braucht 3 bis 6 Monate, bis sich die Veränderungen stabilisieren. Erste Verbesserungen zeigen viele Patientinnen und Patienten bereits nach wenigen Wochen.
Die klassische Hyposensibilisierung dauert 3 bis 5 Jahre, setzt voraus, dass das Allergen bekannt ist, und wirkt bei 50 bis 70 Prozent der Behandelten. Ich suche darüber hinaus nach den Faktoren, die das Immunsystem insgesamt überlastet haben: Darmbarriere, Mikronährstoffe, Omega-3-Versorgung, Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Das ist der entscheidende Unterschied.
Nein. Für die Ursachendiagnostik und ‑behandlung spielt das konkrete Allergen keine Rolle. Wir arbeiten an den Faktoren, die das Immunsystem als Ganzes belasten – unabhängig davon, welche Substanz die Überreaktion auslöst.
Ja. Unbehandelte Pollenallergien können sich im Laufe der Jahre auf die unteren Atemwege ausweiten – dieser Prozess heißt Etagenwechsel. Das ist ein weiterer Grund, Allergien nicht dauerhaft nur symptomatisch zu behandeln.
Nein, gesetzliche Krankenkassen dürfen Behandlungen beim Heilpraktiker grundsätzlich nicht erstatten. Sie können die Kosten jedoch als außergewöhnliche Belastungen von der Steuer absetzen. Einzelne gesetzliche Kassen gewähren einmalige Zuschüsse als Kundenbindungsinstrument – ohne Rechtsanspruch.
Private Krankenversicherungen erstatten je nach Tarif einen Teil der Kosten. Auch mit privater Voll- oder Zusatzversicherung tragen Sie meist einen Eigenanteil. Grund: Das Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (GeBüH) basiert auf einer Umfrage von 1985 und wurde nie aktualisiert. Ich rechne deshalb nicht nach diesen Sätzen ab. Private Versicherer berufen sich aber häufig darauf, sodass Sie einen Teil des Honorars selbst tragen.
Ja. Folgetermine führe ich auch per Videosprechstunde durch. Den Ersttermin lege ich bevorzugt in die Praxis am Holzdamm 22 in Hamburg, da eine Blutabnahme per Video nicht möglich ist.
Das Erstgespräch dauert 60 Minuten. Ich höre zu, frage nach Ihrer Krankengeschichte, Ihren Symptomen und dem bisherigen Behandlungsverlauf. Am Ende besprechen wir gemeinsam, welche diagnostischen Schritte sinnvoll sind und welcher Behandlungsweg zu Ihrer Situation passt.
Häufig gestellte Fragen zur Allergie-Therapie
Es gibt Fragen, die mir oder dem Praxisteam häufiger gestellt werden. Hier finden Sie die Antworten auf diese Fragen. Wenn Ihre Frage hier nicht beantwortet wird, scheuen Sie sich nicht und schicken uns Ihre Frage über das Kontaktformular oder per E‑Mail.
Kai Stefan Haschke | Heilpraktiker in Hamburg
Kai Stefan Haschke ist Heilpraktiker in Hamburg St. Georg. Zugelassen seit 1999, seit 2000 in eigener Praxis – zunächst in Stuttgart, seit 2010 in Hamburg, seit 2018 am Holzdamm gegenüber dem Hotel Atlantic. Behandlungsschwerpunkte: Autoimmunerkrankungen (besonders Hashimoto-Thyreoiditis), chronische Beschwerden, Ernährungs- und Stoffwechseltherapie, individuelle Krebsberatung.
Mitglied im Fachverband Deutscher Heilpraktiker (FDH) und im Arbeitskreis für Klinische Toxikologie der DGUHT.
→ Termin vereinbaren: 040 20933810
Kai Stefan Haschke | Heilpraktiker in Hamburg
Kai Stefan Haschke ist Heilpraktiker in Hamburg St. Georg. Zugelassen seit 1999, seit 2000 in eigener Praxis – zunächst in Stuttgart, seit 2010 in Hamburg, seit 2018 am Holzdamm gegenüber dem Hotel Atlantic. Behandlungsschwerpunkte: Autoimmunerkrankungen (besonders Hashimoto-Thyreoiditis), chronische Beschwerden, Ernährungs- und Stoffwechseltherapie, individuelle Krebsberatung.
Mitglied im Fachverband Deutscher Heilpraktiker (FDH) und im Arbeitskreis für Klinische Toxikologie der DGUHT.
→ Termin vereinbaren: 040 20933810
¹ Robert Koch-Institut (RKI). Gesundheit in Deutschland aktuell (GEDA 2019/2020-EHIS). 12-Monats-Prävalenz von Allergien unter Erwachsenen in Deutschland nach Alter und Geschlecht. Berlin, 2021.
² Allergieinformationsdienst (Helmholtz Zentrum München). Heuschnupfen – Verbreitung. Auf Basis von RKI-Studien (DEGS1, KiGGS Welle 2). Stand: Januar 2024. Online: www.allergieinformationsdienst.de
³ Lungenaerzte-im-Netz / Kenhub. Embryonalentwicklung der Lunge. Keimblattlehre: Aus dem Endoderm entstehen Atmungstrakt, Verdauungstrakt und Leber. Standardreferenz: Sadler T. Medizinische Embryologie, 11. Aufl. Stuttgart: Thieme, 2008.
⁴ Abramson MJ, Puy RM, Weiner JM. Injection allergen immunotherapy for asthma. Cochrane Database of Systematic Reviews 2010; (8): CD001186. [Wirksamkeit Hyposensibilisierung 50–70 %]
⁵ ifm Herborn / Apotheken Umschau. Sekretorisches IgA: Funktion, Bildung und Verteilung im Mukosa-Immunsystem. Das sIgA wird in der Darmschleimhaut gebildet; Plasmazellen wandern über das Lymphsystem in weitere Schleimhautgewebe (Bronchien, Nasenschleimhaut, Milchdrüsen). Online: www.ifm-herborn.de/sekretorisches-iga
⁶ Wikipedia / TCM-Fachliteratur. Lungenmeridian. Der Lungenmeridian (Yin) geht in den Dickdarmmeridian (Yang) über; beide bilden das Meridianpaar im Metall-Element. Online: de.wikipedia.org/wiki/Lungenmeridian
⁷ Calder PC. Omega‑3 fatty acids and inflammatory processes: from molecules to man. Biochemical Society Transactions 2017; 45(5): 1105–1115.
⁸ Best KP, Gold M, Kennedy D et al. Omega‑3 long-chain PUFA intake during pregnancy and allergic disease outcomes in the offspring: a systematic review and meta-analysis. American Journal of Clinical Nutrition 2016; 103(1): 128–143.
⁹ IMD Berlin. I‑FABP und Zonulin – Serummarker zum Nachweis einer gestörten Darmbarrierefunktion. I‑FABP ist zu 100 % darmspezifisch; valider Biomarker der Darmpermeabilität bei Zöliakie, Weizensensitivität und entzündlichen Darmerkrankungen. Online: www.imd-berlin.de
¹⁰ Fasano A. Intestinal permeability and its regulation by zonulin: diagnostic and therapeutic implications. Clinical Gastroenterology and Hepatology 2012; 10(10): 1096–1100.
¹¹ Rahimian G, Sepahvand A, Bagheri N et al. The relationship between heavy metals and gut microbiota – a review. Iranian Journal of Microbiology 2021; 13(5): 580–590.