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Heu­schnup­fen,
Asth­ma & Co

All­er­gie
behand­lung
in Ham­burg

Ursa­chen fin­den, statt nur
Sym­pto­me unterdrücken

Wenn der Früh­ling zum Alb­traum wird

Jucken­de Augen, trie­fen­de Nase, Nies­at­ta­cken – Woche für Woche. Vie­le Men­schen mit Heu­schnup­fen oder all­er­gi­schem Asth­ma grei­fen Jahr für Jahr zu Anti­hist­ami­ni­ka und Cor­ti­son. Die Sym­pto­me wer­den gedämpft, die Ursa­che bleibt. Manch­mal wei­tet sich die All­er­gie im Lau­fe der Jah­re sogar aus: neue Pol­len, neue Aus­lö­ser, neue Beschwer­den. In mei­ner Pra­xis suche ich nach den Grün­den, war­um Ihr Immun­sys­tem auf eigent­lich harm­lo­se Stof­fe mit einer unnö­ti­gen Über­re­ak­ti­on ant­wor­tet – und set­ze dort mit mei­ner Behand­lung an.

War­um reagiert das Immun­sys­tem auf Pollen?

All­er­gien sind Regu­la­ti­ons­stö­run­gen des Immun­sys­tems. Der Kör­per stuft einen harm­lo­sen Stoff – Bir­ken­pol­len, Grä­ser, Haus­staub­mil­ben – als Bedro­hung ein und löst eine Abwehr­re­ak­ti­on aus, die völ­lig unnö­tig ist. Bei der klas­si­schen Pol­len­all­er­gie sind es IgE-Anti­kör­per, die an das All­er­gen bin­den und Ent­zün­dungs­me­dia­to­ren wie Hist­amin frei­set­zen – das ver­ur­sacht Schnup­fen, Juck­reiz, Trä­nen­fluss und in schwe­re­ren Fäl­len Asthma.

Ein nütz­li­ches Bild für den Ver­lauf ist das Fass-Modell: Im Lau­fe des Lebens füllt sich das Fass (Immun­sys­tem) mit Belas­tun­gen – Anti­bio­ti­ka­ga­ben, Umwelt­to­xi­ne, Imp­fun­gen uner­kann­te Nah­rungs­mit­tel­un­ver­träg­lich­kei­ten, Schwer­me­tall­be­las­tung. Irgend­wann reicht die völ­lig unge­fähr­li­che Bir­ken­pol­le aus, um das bis zum Rand gefüll­te Fass zum Über­lau­fen zu brin­gen. Wer das Fass leert (Belas­tun­gen redu­zoert), bringt das Immun­sys­tem wie­der ins Gleichgewicht.

Zah­len zur Einordnung:

  • Rund ein Drit­tel der Erwach­se­nen in Deutsch­land hat irgend­ei­ne ärzt­lich dia­gnos­ti­zier­te Allergie.¹
  • Bei 15 Pro­zent der Erwach­se­nen wird im Lau­fe ihres Lebens Heu­schnup­fen dia­gnos­ti­ziert; Frau­en sind mit 16,5 Pro­zent häu­fi­ger betrof­fen als Män­ner (13 Prozent).²

 

War­um spielt der Darm bei Pol­len­all­er­gien eine Rolle?

Dass Heu­schnup­fen mit dem Darm zu tun haben soll, klingt zunächst weit her­ge­holt. Tat­säch­lich gibt es drei von­ein­an­der unab­hän­gi­ge Ver­bin­dun­gen zwi­schen Darm und Atem­we­gen – aus der Embryo­lo­gie, der Immu­no­lo­gie und der tra­di­tio­nel­len chi­ne­si­schen Medizin.

 

Infografik mit drei Karten zu den Verbindungen zwischen Darm und Atemwegen: embryologischer gemeinsamer Ursprung im Endoderm, immunologische Verbindung über sekretorisches IgA, und das Yin-Yang-Meridianpaar aus der chinesischen Medizin Darm und Lun­ge – drei von­ein­an­der unab­hän­gi­ge Verbindungen

 

1. Embryo­lo­gie: gemein­sa­mer Ursprung

Lun­ge und Darm­schleim­haut ent­ste­hen in der Embryo­nal­ent­wick­lung aus dem­sel­ben Keim­blatt: dem Endo­derm, dem inne­ren der drei Keimblätter.³ Die Lun­ge ent­wi­ckelt sich kon­kret als Aus­stül­pung des Vor­der­darms – sie ist embryo­lo­gisch ein direk­ter Able­ger des Darms. Die­ser gemein­sa­me Ursprung erklärt, war­um bei­de Orga­ne struk­tu­rell und funk­tio­nell vie­le Gemein­sam­kei­ten haben.

2. Immu­no­lo­gie: das muko­sa­le Immunsystem

Darm und Atem­we­ge sind über das muko­sa­le (in der Schleim­haut ange­sie­del­te) Immun­sys­tem mit­ein­an­der ver­bun­den. Ein zen­tra­ler Boten­stoff dabei ist das sekre­to­ri­sche IgA (sIgA) – ein Anti­kör­per, der an allen Schleim­haut­ober­flä­chen des Kör­pers als ers­te Abwehr­li­nie wirkt: im Darm, in den Bron­chi­en, in den Nasennebenhöhlen.⁴

sIgA wird maß­geb­lich im Darm pro­du­ziert: Plas­ma­zel­len in der Darm­schleim­haut bil­den es, und ein Teil die­ser Zel­len wan­dert über das Lymph- und Blut­sys­tem in die Atem­wegs­schleim­haut, um dort eben­falls sIgA bereitzustellen.⁵ Ist der Darm durch Unver­träg­lich­kei­ten, Dys­bio­se (gestör­te Darm­flo­ra) oder ein Leaky-Gut-Syn­drom (durch­läs­si­ge Darm­bar­rie­re) belas­tet, lei­det die sIgA-Pro­duk­ti­on – und damit auch der immu­no­lo­gi­sche Schutz der Atem­wegs­schleim­haut. Eine geschwäch­te Atem­wegs­schleim­haut ist anfäl­li­ger für all­er­gi­sche Über­re­ak­tio­nen und Infekte.

3. Tra­di­tio­nel­le chi­ne­si­sche Medi­zin: Lun­ge und Dick­darm als Yin-Yang-Paar

In der chi­ne­si­schen Medi­zin bil­den Lun­ge (Yin) und Dick­darm (Yang) seit Jahr­tau­sen­den ein gekop­pel­tes Meri­di­an­paar im Metall-Ele­ment. Der Lun­gen­me­ri­di­an geht direkt in den Dick­darm­me­ri­di­an über – bei­de Orga­ne gel­ten als ener­ge­tisch untrenn­bar verbunden.⁶ Die­se Beob­ach­tung, die Jahr­hun­der­te vor moder­ner Immu­no­lo­gie gemacht wur­de, deckt sich ver­blüf­fend mit dem, was wir heu­te über das muko­sa­le Immun­sys­tem wissen.

In der Pra­xis bedeu­tet das: Wer chro­ni­sche Atem­wegs­be­schwer­den oder Pol­len­all­er­gien hat, soll­te auch den Darm im Blick haben – und umgekehrt.

 

Was die kon­ven­tio­nel­le Behand­lung leis­tet – und wo sie aufhört

Anti­hist­ami­ni­ka und Cor­ti­son­prä­pa­ra­te dämp­fen die all­er­gi­sche Reak­ti­on zuver­läs­sig und schnell. Sie sind in der aku­ten Pha­se der All­er­gie wert­voll. Aber sie ändern nichts dar­an, dass das Immun­sys­tem wei­ter überreagiert.

Die Hypo­sen­si­bi­li­sie­rung (spe­zi­fi­sche Immun­the­ra­pie) ist der schul­me­di­zi­ni­sche Ver­such, kau­sal zu behan­deln: Kleins­te Men­gen des aus­lö­sen­den Aller­gens wer­den über drei bis fünf Jah­re regel­mä­ßig inji­ziert oder sub­lin­gu­al (als Schmelz­ta­blet­ten unter die Zun­ge gege­ben. Das Immun­sys­tem soll ler­nen, nicht mehr zu reagie­ren. Lei­der funk­tio­niert die Metho­de trotz des enor­men Auf­wands nur bei 50 bis 70 Pro­zent der Behan­del­ten³ – und setzt vor­aus, dass das aus­lö­sen­de All­er­gen bekannt ist.

Wer auf meh­re­re All­er­ge­ne gleich­zei­tig reagiert (Poly­all­er­gie) oder kei­ne kla­re Ursa­che fin­det, steht oft ohne ech­te Opti­on da.

 

Dia­gnos­tik: Was ich in der Pra­xis untersuche

Bevor ich behand­le, suche ich nach den indi­vi­du­el­len Belas­tungs­fak­to­ren, die das Immun­sys­tem aus dem Gleich­ge­wicht gebracht haben. Dafür nut­ze ich eine Kom­bi­na­ti­on aus Labor­dia­gnos­tik und dem Biofeldtest.

Mikro­nähr­stoff­ver­sor­gung (Blut)

Vit­amin D, Zink, Selen und ver­schie­de­ne B‑Vitamine sind direkt an der Immun­re­gu­la­ti­on betei­ligt. Ein Man­gel kann die Bereit­schaft des Immun­sys­tems zu Über­re­ak­tio­nen erhöhen.

Ome­ga-3-Ana­ly­se

Das Ver­hält­nis von Ome­ga-3- zu Ome­ga-6-Fett­säu­ren beein­flusst direkt, wie stark das Immun­sys­tem auf Rei­ze reagiert. Ome­ga-3-Fett­säu­ren (EPA und DHA) hem­men die Bil­dung ent­zün­dungs­för­dern­der Boten­stof­fe (Pro­sta­glan­di­ne und Leukotriene).⁷ Ein dau­er­haft ungüns­ti­ges Ver­hält­nis schafft ein pro-inflamm­a­to­ri­sches (ent­zün­dungs­för­dern­des) Milieu, das all­er­gi­sche Über­re­ak­tio­nen begünstigt.⁸ Ich mes­se den indi­vi­du­el­len Ome­ga-3-Index und behand­le geziel­te Defizite.

Darm­bar­rie­re: Zonu­lin und i‑FABP im Blutserum

Ich mes­se zwei Serum­mar­ker aus dem Blut – kei­ne Stuhlanalyse:

  • i‑FABP (intesti­nal Fat­ty Acid Bin­ding Pro­te­in): Aus­schließ­lich in Darm­epi­thel­zel­len gebil­det, zu 100 Pro­zent darm­spe­zi­fisch. Steigt i‑FABP im Serum an, weist das auf eine struk­tu­rel­le Schä­di­gung des Darm­epi­thels hin – in zahl­rei­chen Stu­di­en als vali­der Mar­ker der Darm­per­mea­bi­li­tät belegt.⁹
  • Zonu­lin: Pro­te­in, das die Öff­nung der Tight Junc­tions (Ver­bin­dun­gen zwi­schen den Darm­zel­len) regu­liert. Erhöh­te Serum­spie­gel wer­den als Hin­weis auf eine gestör­te Darm­bar­rie­re gewertet.¹⁰ Die Inter­pre­ta­ti­on erfolgt immer im Zusam­men­hang mit dem iFABP-Wert.

Nah­rungs­mit­tel­un­ver­träg­lich­kei­ten (Bio­feld­test oder IgG-Test)

Uner­kann­te Nah­rungs­mit­tel­un­ver­träg­lich­kei­ten belas­ten das Immun­sys­tem dau­er­haft im Hin­ter­grund – und belas­ten über den oben beschrie­be­nen Weg auch die Atem­wegs­schleim­haut. Ich prü­fe mit dem Bio­feld­test oder in beson­de­ren Fäl­len mit einem IgG-Test, wel­che Lebens­mit­tel indi­vi­du­ell Pro­ble­me bereiten.

Schwer­me­tall­be­las­tung

Schwer­me­tal­le wie Queck­sil­ber, Blei, Cad­mi­um oder Arsen kön­nen die Darm­bar­rie­re schä­di­gen und das Immun­sys­tem chro­nisch belasten.¹¹ Ich tes­te auf Schwer­me­tall­be­las­tung und nut­ze Aus­lei­tungs­ver­fah­ren, um die Belas­tung zu reduzieren.

All­er­gie-The­ra­pie: Mein Behandlungsansatz

In der All­er­gie-Behand­lung suche ich nach den indi­vi­du­el­len Fak­to­ren, die das Immun­sys­tem aus dem Gleich­ge­wicht gebracht haben – und set­ze dort an.

Ursa­chen­be­hand­lung (bevor­zugt außer­halb der aku­ten Saison)

Wenn die All­er­gie­sai­son noch eini­ge Mona­te ent­fernt ist, begin­nen wir mit der Ursa­chen­for­schung: Mikro­nähr­stoff­man­gel aus­glei­chen, Darm­bar­rie­re sta­bi­li­sie­ren, Nah­rungs­mit­tel­un­ver­träg­lich­kei­ten redu­zie­ren, Schwer­me­tal­le aus­lei­ten, Ome­ga-3-Ver­sor­gung optimieren.

Wer auf Früh­blü­her wie Hasel oder Bir­ke reagiert, pro­fi­tiert davon, die Behand­lung bereits im Herbst zu begin­nen. Wer vor allem auf Grä­ser- und Getrei­de­pol­len reagiert, hat oft noch bis zum Früh­jahr Zeit.

Ergän­zend set­ze ich die Mikro­im­mun­the­ra­pie ein – ein Ver­fah­ren mit Low-Dose- und Ultra-Low-Dose-Immun­mo­du­la­to­ren, das die Immun­re­gu­la­ti­on unter­stützt, ohne das Immun­sys­tem zu unterdrücken.

Sym­pto­ma­ti­sche Begleitung

Wo es sinn­voll ist, beglei­te ich die Behand­lung sym­pto­ma­tisch mit Kom­plex­ho­möo­pa­thie, um aku­te Beschwer­den zu lin­dern, ohne die Immun­re­gu­la­ti­on zu unterdrücken.

So läuft die Behand­lung in mei­ner Pra­xis ab

  1. Erst­ge­spräch (60 Minu­ten): Aus­führ­li­che Ana­mne­se. Ich höre zu, fra­ge nach, ver­ste­he Ihre indi­vi­du­el­le Geschich­te. Dann legen wir gemein­sam fest, wel­cher Weg sinn­voll ist. Der Erst­ter­min fin­det in der Pra­xis statt.
  2. Dia­gnos­tik: Labor­blut­ab­nah­me (Mikro­nähr­stof­fe, Ome­ga-3-Index, Darm­bar­rie­re-Mar­ker i‑FABP und Zonu­lin), Biofeldtest.
  3. Behand­lung: Mikro­nähr­stof­fe auf­fül­len, Darm sta­bi­li­sie­ren, Mikro­im­mun­the­ra­pie, bei Bedarf sym­pto­ma­ti­sche Begleitung.
  4. Ver­laufs­ge­spräch: Kon­trol­le der Labor­wer­te, Anpas­sung der Behand­lung. Ziel: in der nächs­ten Sai­son deut­lich weni­ger oder kei­ne Beschwer­den mehr.

Bera­tungs­ter­mi­ne in Ham­burg und online

Mei­ne Pra­xis liegt in Ham­burg-St. Georg, Holz­damm 22, fünf Geh­mi­nu­ten vom Haupt­bahn­hof, direkt gegen­über dem Hotel Atlantic.

Fol­ge­ter­mi­ne sind auch als Video­sprech­stun­de mög­lich (Deutsch­land, Öster­reich, Schweiz). Den Erst­ter­min lege ich bevor­zugt in die Pra­xis, da eine Blut­ab­nah­me per Video nicht mög­lich ist. Zudem ver­bie­tet das Gesetz das Stel­len von Ferndiagnosen.

Kos­ten: Bera­tung 160 €/Stunde. Labor­kos­ten kom­men je nach Unter­su­chungs­um­fang hin­zu. Gesetz­li­che Kran­ken­kas­sen erstat­ten Heil­prak­ti­ker­leis­tun­gen in der Regel nicht. Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­run­gen über­neh­men antei­lig je nach Tarif.

→ Ter­min ver­ein­ba­ren: 040 20933810

Die­se Infor­ma­tio­nen erset­zen kei­ne ärzt­li­che Beratung.

Foto: doris ober­frank-list – AdobeStock

The­ra­pie: Mein Behandlungsansatz

In der All­er­gie-Behand­lung suche ich nach den indi­vi­du­el­len Fak­to­ren, die das Immun­sys­tem aus dem Gleich­ge­wicht gebracht haben – und set­ze dort an.

 

Ursa­chen­be­hand­lung (bevor­zugt außer­halb der aku­ten Saison)

Wenn die All­er­gie­sai­son noch eini­ge Mona­te ent­fernt ist, begin­nen wir mit der Ursa­chen­for­schung: Mikro­nähr­stoff­man­gel aus­glei­chen, Darm­bar­rie­re sta­bi­li­sie­ren, Nah­rungs­mit­tel­un­ver­träg­lich­kei­ten redu­zie­ren, Schwer­me­tal­le aus­lei­ten, Ome­ga-3-Ver­sor­gung optimieren.

 

Wer auf Früh­blü­her wie Hasel oder Bir­ke reagiert, pro­fi­tiert davon, die Behand­lung bereits im Herbst zu begin­nen. Wer vor allem auf Grä­ser- und Getrei­de­pol­len reagiert, hat oft noch bis zum Früh­jahr Zeit.

 

Ergän­zend set­ze ich die Mikro­im­mun­the­ra­pie ein – ein Ver­fah­ren mit Low-Dose- und Ultra-Low-Dose-Immun­mo­du­la­to­ren, das die Immun­re­gu­la­ti­on unter­stützt, ohne das Immun­sys­tem zu unterdrücken.

 

Sym­pto­ma­ti­sche Begleitung

Wo es sinn­voll ist, beglei­te ich die Behand­lung sym­pto­ma­tisch mit Kom­plex­ho­möo­pa­thie, um aku­te Beschwer­den zu lin­dern, ohne die Immun­re­gu­la­ti­on zu unterdrücken.

 

So läuft die Behand­lung in mei­ner Pra­xis ab

  1. Erst­ge­spräch (60 Minu­ten): Aus­führ­li­che Ana­mne­se. Ich höre zu, fra­ge nach, ver­ste­he Ihre indi­vi­du­el­le Geschich­te. Dann legen wir gemein­sam fest, wel­cher Weg sinn­voll ist. Der Erst­ter­min fin­det in der Pra­xis statt.
  2. Dia­gnos­tik: Labor­blut­ab­nah­me (Mikro­nähr­stof­fe, Ome­ga-3-Index, Darm­bar­rie­re-Mar­ker i‑FABP und Zonu­lin), Biofeldtest.
  3. Behand­lung: Mikro­nähr­stof­fe auf­fül­len, Darm sta­bi­li­sie­ren, Mikro­im­mun­the­ra­pie, bei Bedarf sym­pto­ma­ti­sche Begleitung.
  4. Ver­laufs­ge­spräch: Kon­trol­le der Labor­wer­te, Anpas­sung der Behand­lung. Ziel: in der nächs­ten Sai­son deut­lich weni­ger oder kei­ne Beschwer­den mehr.

 

Ja. Mein Behand­lungs­an­satz zielt auf die Fak­to­ren, die das Immun­sys­tem ins­ge­samt über­las­tet haben – nicht auf ein ein­zel­nes All­er­gen. Ob jemand auf Bir­ke, Grä­ser, Mil­ben oder meh­re­re Aus­lö­ser gleich­zei­tig reagiert, spielt dabei kei­ne Rol­le. Wer das Fass leert – Darm­last redu­ziert, Mikro­nähr­stof­fe auf­füllt, Omega‑3 opti­miert – ent­las­tet das Immun­sys­tem als Ganzes.

 

Mehr als die meis­ten ver­mu­ten. Darm und Atem­we­ge sind über drei Wege mit­ein­an­der ver­bun­den: embryo­lo­gisch (bei­de ent­ste­hen aus dem­sel­ben Keim­blatt), immu­no­lo­gisch (das sekre­to­ri­sche IgA schützt als Boten­stoff bei­de Schleim­häu­te gleich­zei­tig) und ener­ge­tisch nach der chi­ne­si­schen Medi­zin (Lun­ge und Dick­darm bil­den ein klas­si­sches Yin-Yang-Paar). Ist der Darm durch Unver­träg­lich­kei­ten, Dys­bio­se oder ein Leaky-Gut-Syn­drom belas­tet, ist auch die Atem­wegs­schleim­haut schlech­ter geschützt – und anfäl­li­ger für all­er­gi­sche Überreaktionen.

Die Ursa­chen­be­hand­lung – Darm, Mikro­nähr­stof­fe, Omega‑3 – braucht 3 bis 6 Mona­te, bis sich die Ver­än­de­run­gen sta­bi­li­sie­ren. Ers­te Ver­bes­se­run­gen zei­gen vie­le Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten bereits nach weni­gen Wochen.

Die klas­si­sche Hypo­sen­si­bi­li­sie­rung dau­ert 3 bis 5 Jah­re, setzt vor­aus, dass das All­er­gen bekannt ist, und wirkt bei 50 bis 70 Pro­zent der Behan­del­ten. Ich suche dar­über hin­aus nach den Fak­to­ren, die das Immun­sys­tem ins­ge­samt über­las­tet haben: Darm­bar­rie­re, Mikro­nähr­stof­fe, Ome­ga-3-Ver­sor­gung, Nah­rungs­mit­tel­un­ver­träg­lich­kei­ten. Das ist der ent­schei­den­de Unterschied.

Nein. Für die Ursa­chen­dia­gnos­tik und ‑behand­lung spielt das kon­kre­te All­er­gen kei­ne Rol­le. Wir arbei­ten an den Fak­to­ren, die das Immun­sys­tem als Gan­zes belas­ten – unab­hän­gig davon, wel­che Sub­stanz die Über­re­ak­ti­on auslöst.

Ja. Unbe­han­del­te Pol­len­all­er­gien kön­nen sich im Lau­fe der Jah­re auf die unte­ren Atem­we­ge aus­wei­ten – die­ser Pro­zess heißt Eta­gen­wech­sel. Das ist ein wei­te­rer Grund, All­er­gien nicht dau­er­haft nur sym­pto­ma­tisch zu behandeln.

Nein, gesetz­li­che Kran­ken­kas­sen dür­fen Behand­lun­gen beim Heil­prak­ti­ker grund­sätz­lich nicht erstat­ten. Sie kön­nen die Kos­ten jedoch als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tun­gen von der Steu­er abset­zen. Ein­zel­ne gesetz­li­che Kas­sen gewäh­ren ein­ma­li­ge Zuschüs­se als Kun­den­bin­dungs­in­stru­ment – ohne Rechtsanspruch.

Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­run­gen erstat­ten je nach Tarif einen Teil der Kos­ten. Auch mit pri­va­ter Voll- oder Zusatz­ver­si­che­rung tra­gen Sie meist einen Eigen­an­teil. Grund: Das Gebüh­ren­ver­zeich­nis für Heil­prak­ti­ker (GeBüH) basiert auf einer Umfra­ge von 1985 und wur­de nie aktua­li­siert. Ich rech­ne des­halb nicht nach die­sen Sät­zen ab. Pri­va­te Ver­si­che­rer beru­fen sich aber häu­fig dar­auf, sodass Sie einen Teil des Hono­rars selbst tragen.

Ja. Fol­ge­ter­mi­ne füh­re ich auch per Video­sprech­stun­de durch. Den Erst­ter­min lege ich bevor­zugt in die Pra­xis am Holz­damm 22 in Ham­burg, da eine Blut­ab­nah­me per Video nicht mög­lich ist.

Das Erst­ge­spräch dau­ert 60 Minu­ten. Ich höre zu, fra­ge nach Ihrer Kran­ken­ge­schich­te, Ihren Sym­pto­men und dem bis­he­ri­gen Behand­lungs­ver­lauf. Am Ende bespre­chen wir gemein­sam, wel­che dia­gnos­ti­schen Schrit­te sinn­voll sind und wel­cher Behand­lungs­weg zu Ihrer Situa­ti­on passt.

Häu­fig gestell­te Fra­gen zur Allergie-Therapie

Es gibt Fra­gen, die mir oder dem Pra­xis­team häu­fi­ger gestellt wer­den. Hier fin­den Sie die Ant­wor­ten auf die­se Fra­gen. Wenn Ihre Fra­ge hier nicht beant­wor­tet wird, scheu­en Sie sich nicht und schi­cken uns Ihre Fra­ge über das Kon­takt­for­mu­lar oder per E‑Mail.

Picture of Kai Stefan Haschke | Heilpraktiker in Hamburg
Kai Ste­fan Hasch­ke | Heil­prak­ti­ker in Hamburg 

Kai Ste­fan Hasch­ke ist Heil­prak­ti­ker in Ham­burg St. Georg. Zuge­las­sen seit 1999, seit 2000 in eige­ner Pra­xis – zunächst in Stutt­gart, seit 2010 in Ham­burg, seit 2018 am Holz­damm gegen­über dem Hotel Atlan­tic. Behand­lungs­schwer­punk­te: Auto­im­mun­erkran­kun­gen (beson­ders Hash­i­mo­to-Thy­reo­idi­tis), chro­ni­sche Beschwer­den, Ernäh­rungs- und Stoff­wech­sel­the­ra­pie, indi­vi­du­el­le Krebsberatung.

Mit­glied im Fach­ver­band Deut­scher Heil­prak­ti­ker (FDH) und im Arbeits­kreis für Kli­ni­sche Toxi­ko­lo­gie der DGUHT.

→ Ter­min ver­ein­ba­ren: 040 20933810

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Kai Ste­fan Hasch­ke | Heil­prak­ti­ker in Hamburg 

Kai Ste­fan Hasch­ke ist Heil­prak­ti­ker in Ham­burg St. Georg. Zuge­las­sen seit 1999, seit 2000 in eige­ner Pra­xis – zunächst in Stutt­gart, seit 2010 in Ham­burg, seit 2018 am Holz­damm gegen­über dem Hotel Atlan­tic. Behand­lungs­schwer­punk­te: Auto­im­mun­erkran­kun­gen (beson­ders Hash­i­mo­to-Thy­reo­idi­tis), chro­ni­sche Beschwer­den, Ernäh­rungs- und Stoff­wech­sel­the­ra­pie, indi­vi­du­el­le Krebsberatung.

Mit­glied im Fach­ver­band Deut­scher Heil­prak­ti­ker (FDH) und im Arbeits­kreis für Kli­ni­sche Toxi­ko­lo­gie der DGUHT.

→ Ter­min ver­ein­ba­ren: 040 20933810

¹ Robert Koch-Insti­tut (RKI). Gesund­heit in Deutsch­land aktu­ell (GEDA 2019/2020-EHIS). 12-Monats-Prä­va­lenz von All­er­gien unter Erwach­se­nen in Deutsch­land nach Alter und Geschlecht. Ber­lin, 2021.

 

² All­er­gie­in­for­ma­ti­ons­dienst (Helm­holtz Zen­trum Mün­chen). Heu­schnup­fen – Ver­brei­tung. Auf Basis von RKI-Stu­di­en (DEGS1, KiGGS Wel­le 2). Stand: Janu­ar 2024. Online: www.allergieinformationsdienst.de

 

³ Lun­gen­aerz­te-im-Netz / Ken­hub. Embryo­nal­ent­wick­lung der Lun­ge. Keim­blatt­leh­re: Aus dem Endo­derm ent­ste­hen Atmungs­trakt, Ver­dau­ungs­trakt und Leber. Stan­dard­re­fe­renz: Sad­ler T. Medi­zi­ni­sche Embryo­lo­gie, 11. Aufl. Stutt­gart: Thie­me, 2008.

 

⁴ Abramson MJ, Puy RM, Wei­ner JM. Injec­tion all­er­gen immu­no­the­ra­py for asth­ma. Coch­ra­ne Data­ba­se of Sys­te­ma­tic Reviews 2010; (8): CD001186. [Wirk­sam­keit Hypo­sen­si­bi­li­sie­rung 50–70 %]

 

⁵ ifm Her­born / Apo­the­ken Umschau. Sekre­to­ri­sches IgA: Funk­ti­on, Bil­dung und Ver­tei­lung im Muko­sa-Immun­sys­tem. Das sIgA wird in der Darm­schleim­haut gebil­det; Plas­ma­zel­len wan­dern über das Lymph­sys­tem in wei­te­re Schleim­haut­ge­we­be (Bron­chi­en, Nasen­schleim­haut, Milch­drü­sen). Online: www.ifm-herborn.de/sekretorisches-iga

 

⁶ Wiki­pe­dia / TCM-Fach­li­te­ra­tur. Lun­gen­me­ri­di­an. Der Lun­gen­me­ri­di­an (Yin) geht in den Dick­darm­me­ri­di­an (Yang) über; bei­de bil­den das Meri­di­an­paar im Metall-Ele­ment. Online: de.wikipedia.org/wiki/Lungenmeridian

 

⁷ Cal­der PC. Omega‑3 fat­ty acids and inflamm­a­to­ry pro­ces­ses: from mole­cu­les to man. Bio­che­mi­cal Socie­ty Tran­sac­tions 2017; 45(5): 1105–1115.

 

⁸ Best KP, Gold M, Ken­ne­dy D et al. Omega‑3 long-chain PUFA inta­ke during pregnan­cy and all­er­gic dise­a­se out­co­mes in the off­spring: a sys­te­ma­tic review and meta-ana­ly­sis. Ame­ri­can Jour­nal of Cli­ni­cal Nut­ri­ti­on 2016; 103(1): 128–143.

 

⁹ IMD Ber­lin. I‑FABP und Zonu­lin – Serum­mar­ker zum Nach­weis einer gestör­ten Darm­bar­rie­re­funk­ti­on. I‑FABP ist zu 100 % darm­spe­zi­fisch; vali­der Bio­mar­ker der Darm­per­mea­bi­li­tät bei Zöli­a­kie, Wei­zen­sen­si­ti­vi­tät und ent­zünd­li­chen Darm­er­kran­kun­gen. Online: www.imd-berlin.de

 

¹⁰ Fasa­no A. Intesti­nal per­mea­bi­li­ty and its regu­la­ti­on by zonu­lin: dia­gno­stic and the­ra­peu­tic impli­ca­ti­ons. Cli­ni­cal Gas­tro­en­te­ro­lo­gy and Hepa­to­lo­gy 2012; 10(10): 1096–1100.

 

¹¹ Rahi­mi­an G, Sepah­vand A, Bag­he­ri N et al. The rela­ti­onship bet­ween hea­vy metals and gut micro­bio­ta – a review. Ira­ni­an Jour­nal of Micro­bio­lo­gy 2021; 13(5): 580–590.