Was die Waage nicht verrät
Wenn Sie wissen wollen,
was sich wirklich verändert
Innovative 8‑Punkt-Messung für eine exakte Analyse von Fett, Muskeln und Wasser
Innovative 8‑Punkt-Messung für eine exakte Analyse von Fett, Muskeln und Wasser
Viele Patientinnen und Patienten kommen mit einem konkreten Ziel: 5 oder 10 Kilo abnehmen, ohne Muskelmasse zu verlieren. Sportler wollen wissen, ob ihr Training Muskeln aufbaut. In beiden Fällen ist eine genaue Messung der Körperzusammensetzung der Ausgangspunkt. Die Bio-Impedanz-Analyse erfasst Fettmasse, Muskelmasse und Körperwasser – medizinisch validiert gegen Ganzkörper-MRT und 4C-Modell. Sie liefert die Werte, die nötig sind, um eine Ernährungsumstellung oder einen Trainingsplan sinnvoll zu begleiten.
Die BIA-Messung erfasst in einem Durchlauf mehrere Werte, die für die Beurteilung von Stoffwechsel, Training und Gesundheitsrisiken relevant sind.
„Bei der BIA-Messung wird ein schwacher Wechselstrom durch den Körper geleitet. Das Gerät misst dabei zwei elektrische Größen: den Wirkwiderstand (Resistanz) – bestimmt vor allem durch das Körperwasser – und den Blindwiderstand (Reaktanz), der durch die Zellmembranen entsteht. Aus diesen beiden Werten ergibt sich rechnerisch der Phasenwinkel, ein Maß für den Zustand der Zellen.«
Das SECA mBCA 525 misst diese Werte bei mehreren Frequenzen – ein wichtiger Unterschied zu einfacheren BIA-Geräten, die mit nur einer Frequenz arbeiten (meist 50 kHz). Niedrige Frequenzen kommen nicht durch die Zellmembranen und erfassen nur das Wasser außerhalb der Zellen. Hohe Frequenzen durchdringen die Zellen und erfassen das Gesamtwasser. Aus der Differenz lässt sich präzise berechnen, wie viel Wasser innerhalb und wie viel außerhalb der Zellen liegt – eine Information, die Einfrequenz-Geräte technisch nicht liefern können.
Damit aus den gemessenen Widerständen verlässliche Werte werden, bezieht der Algorithmus weitere Angaben ein:
All diese Faktoren beeinflussen, wie Wasser, Fett und Muskelmasse im Körper verteilt sind. Die Genauigkeit der Ergebnisse hängt deshalb direkt von der Qualität dieses Algorithmus ab. Deshalb ist die Validierung des Messsystems so wichtig.
In meiner Praxis arbeite ich mit dem SECA mBCA 525, einem medizinisch zertifizierten Messgerät für die Bioimpedanzanalyse im Liegen. Die Genauigkeit beruht auf zwei aufeinander aufbauenden Validierungsschritten.
Der Algorithmus, mit dem aus den gemessenen Werten (Widerstand, Reaktanz und Phasenwinkel) die Körperzusammensetzung errechnet wird, wurde an 250 Probanden entwickelt: 125 zur Erstellung des Algorithmus, 125 zur Überprüfung der Ergebnisse. Die Skelettmuskelmasse wurde dabei gegen Ganzkörper-MRT abgeglichen, die Fettmasse gegen das sogenannte 4C-Modell – die beiden präzisesten Referenzmethoden, die derzeit zur Verfügung stehen.¹ ²
Die Übereinstimmung mit dem MRT lag bei 97 Prozent (R² = 0,97).
Damit die Messwerte nicht nur präzise sind, sondern auch sinnvoll eingeordnet werden können, hat SECA Vergleichsbereiche aus einer multiethnischen Studie mit über 3.000 Probanden erstellt.³ Auf diese Daten greift die Auswertung in der Praxis zurück, wenn Ihre Werte mit denen Ihrer Altersgruppe verglichen werden.
Das Gerät ist auch für stark übergewichtige Menschen mit einem BMI ab 30 (Adipositas) validiert – ein Punkt, an dem viele BIA-Geräte an Genauigkeit verlieren.
Wer abnehmen möchte, will Fett verlieren und Muskelmasse erhalten. Eine herkömmliche Waage zeigt nur das Gesamtgewicht – wie sich dieses Gewicht zusammensetzt, bleibt unklar.
Eine typische Situation aus der Praxis: Die Waage steht still, manchmal zeigt sie sogar mehr an als beim letzten Mal. Die BIA zeigt aber: 2 Kilo Fett sind weg, 1,5 Kilo Muskelmasse sind dazugekommen. Was nach Stagnation aussieht, ist tatsächlich der gewünschte Verlauf.
Diese Information ist die Grundlage dafür, dass Sie bei einer Ernährungsumstellung dranbleiben – auch dann, wenn die Waage allein wenig motiviert.
Sportlerinnen und Sportler nutzen die BIA, um zwei Fragen zu beantworten: Wie entwickelt sich die Muskelmasse unter dem aktuellen Trainingsplan? Und sind Anzeichen für Übertraining erkennbar?
Der Phasenwinkel gibt dazu wichtige Hinweise. Niedrige Werte bei sonst gesunden Menschen können auf eine zu hohe Trainingsbelastung, eine unzureichende Erholung oder einen Mangel in der Ernährung hindeuten. Einen direkten Marker für den Eiweißhaushalt liefert die BIA nicht – über Phasenwinkel und Skelettmuskelmasse lassen sich aber Rückschlüsse ziehen.
Verlaufsmessungen alle drei Monate machen erkennbar, ob ein Trainingsplan tatsächlich Muskelmasse aufbaut oder ob Anpassungen nötig sind.
Das Bauchfett zwischen den Organen ist ein eigenständiger Risikofaktor – unabhängig vom BMI. Auch normalgewichtige Menschen können erhöhte viszerale Fettwerte haben. Bei einem BMI über 30 liegen die Werte fast immer im kritischen Bereich.
Die BIA macht diesen Wert sichtbar – als Grundlage für eine Ernährungsumstellung, ein gezieltes Training oder die Entscheidung, weitere Diagnostik durchführen zu lassen.
Die BIA-Messung ist ein eigenständiges Angebot. Sie ist gleichzeitig Bestandteil größerer Diagnostik-Pakete: vor allem der Stoffwechselanalyse mit 45 Laborwerten und einer 23-seitigen Auswertung. In dieser Kombination ergeben sich weitergehende Aussagen zu Stoffwechsel, Hormonhaushalt und Zellfunktion.
Bei chronischen Erkrankungen setze ich die BIA gelegentlich ergänzend ein – zum Beispiel zur Verlaufskontrolle bei Hashimoto oder zur Beurteilung der Körperzusammensetzung in der Krebsbegleitung.
Bei der Anmeldung klären wir kurz, was Sie wissen wollen: Geht es um eine Bestandsaufnahme vor einer Ernährungsumstellung? Eine Verlaufskontrolle nach einigen Monaten Training? Oder um eine Einschätzung Ihres Risikos durch viszerales Fett?
Die Messung erfolgt im Liegen mit der Messmatte des SECA mBCA 525. Elektroden werden an Händen und Füßen angebracht, ein nicht spürbarer schwacher Wechselstrom durchläuft den Körper, das Gerät erfasst die Widerstände in mehreren Frequenzen. Die Messung selbst ist schnell durchgeführt – die eigentliche Arbeit beginnt danach.
In den anschließenden 30 Minuten gehen wir die Werte gemeinsam durch:
Sie bekommen einfache, konkrete Tipps zu Ernährung und Bewegung mit – passend zu Ihrer Situation und ohne komplexe Pläne, die im Alltag scheitern.
Am Ende erhalten Sie eine dreiseitige Auswertung als Ausdruck. Auf Wunsch zusätzlich als PDF per E‑Mail.
Eine Einzelmessung liefert eine Bestandsaufnahme. Verlaufsmessungen zeigen, ob die Ernährungsumstellung wirkt, ob das Training Muskelmasse aufbaut, ob sich der viszerale Fettanteil reduziert.
Empfohlene Abstände je nach Ziel:
Die Verlaufsmessung dauert genauso lange wie die Erstmessung und kostet das Gleiche.
Die BIA-Messung in meiner Praxis kostet 75 Euro. Inklusive sind:
Die BIA ist eine Selbstzahlerleistung. Krankenkassen übernehmen die Kosten in der Regel nicht.
Die BIA-Messung ist nur in der Praxis möglich – online lässt sich die Körperzusammensetzung nicht erfassen, weil das Gerät die Widerstände direkt am Körper messen muss. Bitte planen Sie für den Termin 30 Minuten ein.
Meine Praxis liegt am Holzdamm 22 in Hamburg-St. Georg, gegenüber dem Hotel Atlantic, fünf Minuten zu Fuß vom Hauptbahnhof. Tiefgaragenparkplätze gibt es im Ibis-Hotel.
Termine können Sie telefonisch oder online buchen. Telefonisch erreichbar Mo–Do 8:00–18:00 Uhr und Fr 8:00–16:00 Uhr.
Termin vereinbaren: 040 20933810
Idealerweise nüchtern oder mindestens zwei Stunden ohne Mahlzeit. In den 24 Stunden vor der Messung möglichst keinen Alkohol und kein intensives Sporttraining direkt davor. Trinken wie gewohnt – die Messung erfasst auch den Wasserhaushalt.
Nein. Sie liegen ruhig auf der Liege, Elektroden werden an Händen und Füßen angebracht. Der schwache Wechselstrom ist nicht spürbar. Schwangere und Träger eines Herzschrittmachers sollten die Messung nicht machen lassen.
Die Messung ist für gesunde Erwachsene unproblematisch. Ausnahmen: Schwangerschaft, Herzschrittmacher oder andere implantierte aktive Geräte. Bei Wassereinlagerungen durch akute Infekte oder kurz vor der Menstruation kann das Ergebnis abweichen. In diesen Fällen verschiebe ich die Messung auf einen besseren Zeitpunkt.
Eine Körperfettwaage misst nur über die Beine, mit nur einer Frequenz, und liefert eine grobe Schätzung. Das SECA mBCA 525 misst über acht Elektroden an Händen und Füßen bei mehreren Frequenzen. Dadurch erfasst es Wasser, Fett und Muskelmasse separat und unterscheidet zwischen Wasser innerhalb und außerhalb der Zellen – eine Information, die Einfrequenz-Geräte technisch nicht liefern können.
Bei aktiver Gewichtsreduktion oder Trainingsumstellung etwa alle 3 Monate, in Stabilisierungsphasen alle 6 Monate. Häufiger ist selten sinnvoll, weil sich messbare Veränderungen in der Körperzusammensetzung über mehrere Wochen aufbauen.
Der Phasenwinkel ist ein Wert, der den Zustand der Zellen widerspiegelt. Hohe Werte sprechen für eine gute Zellgesundheit, niedrige Werte können Hinweise auf Mangelernährung, chronische Entzündung oder Übertraining geben. Bei Sportlerinnen und Sportlern ist der Phasenwinkel oft der interessanteste Parameter, weil er Trainingszustand und Erholung abbildet.
Die BIA in meiner Praxis ist eine Selbstzahlerleistung. Eine Erstattung durch gesetzliche oder private Krankenkassen ist die Ausnahme.
Nein. Eine BIA-Messung ist nur in der Praxis möglich, weil das Gerät die elektrischen Widerstände direkt am Körper messen muss.
Ja. In der Stoffwechselanalyse mit 45 Laborwerten und einer 23-seitigen Auswertung ist die BIA-Messung enthalten. Wer eine umfassendere Diagnostik wünscht, kann diese Variante wählen.
Bitte planen Sie für den Termin 30 Minuten ein. Die Messung selbst dauert nur wenige Minuten. Der größere Teil ist die anschließende Beratung mit Einordnung der Werte und konkreten Empfehlungen.
Es gibt Fragen, die mir oder dem Praxisteam häufiger gestellt werden. Hier finden Sie die Antworten auf diese Fragen. Wenn Ihre Frage hier nicht beantwortet wird, scheuen Sie sich nicht und schicken uns Ihre Frage über das Kontaktformular oder per E‑Mail.
Kai Stefan Haschke ist Heilpraktiker in Hamburg St. Georg. Zugelassen seit 1999, seit 2000 in eigener Praxis – zunächst in Stuttgart, seit 2010 in Hamburg, seit 2018 am Holzdamm gegenüber dem Hotel Atlantic. Behandlungsschwerpunkte: Autoimmunerkrankungen (besonders Hashimoto-Thyreoiditis), chronische Beschwerden, Ernährungs- und Stoffwechseltherapie, individuelle Krebsberatung.
Mitglied im Fachverband Deutscher Heilpraktiker (FDH) und im Arbeitskreis für Klinische Toxikologie der DGUHT.
→ Termin vereinbaren: 040 20933810
Kai Stefan Haschke ist Heilpraktiker in Hamburg St. Georg. Zugelassen seit 1999, seit 2000 in eigener Praxis – zunächst in Stuttgart, seit 2010 in Hamburg, seit 2018 am Holzdamm gegenüber dem Hotel Atlantic. Behandlungsschwerpunkte: Autoimmunerkrankungen (besonders Hashimoto-Thyreoiditis), chronische Beschwerden, Ernährungs- und Stoffwechseltherapie, individuelle Krebsberatung.
Mitglied im Fachverband Deutscher Heilpraktiker (FDH) und im Arbeitskreis für Klinische Toxikologie der DGUHT.
→ Termin vereinbaren: 040 20933810
¹ Bosy-Westphal A, Schautz B, Later W, Kehayias JJ, Gallagher D, Müller MJ. What makes a BIA equation unique? Validity of eight-electrode multifrequency BIA to estimate body composition in a healthy adult population. European Journal of Clinical Nutrition 2013; 67 (Suppl 1): S14–S21.
² Bosy-Westphal A, Jensen B, Braun W, Pourhassan M, Gallagher D, Müller MJ. Quantification of whole-body and segmental skeletal muscle mass using phase-sensitive 8‑electrode medical bioelectrical impedance devices. European Journal of Clinical Nutrition 2017; 71(9): 1061–1067.
³ SECA. Klinische Studien zur Body Composition Analysis – Validierungs- und Referenzbereichsstudien (multiethnisches Probandenkollektiv > 3.000). Verfügbar unter: https://www.seca.com/de_de/produkte/body-composition-analysis/klinische-studien.html (abgerufen Mai 2026).