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INDI­VI­DU­EL­LE ORI­EN­TIE­RUNG BEI DARM­KREBS – ONLINE ODER IN HAMBURG

Darm­krebs verstehen. 
Ori­en­tie­rung finden.
Selbst­be­stimmt entscheiden.

Ihr per­sön­li­cher Weg­be­glei­ter bei Darm­krebs – Heil­prak­ti­ker mit 25 Jah­ren Erfah­rung und eige­ner Krebserkrankung.

 

Darm­krebs – und jetzt? 

Ter­mi­ne wer­den ver­ein­bart, Emp­feh­lun­gen aus­ge­spro­chen, The­ra­pie­op­tio­nen vor­ge­stellt – und meist läuft das alles, bevor Sie wirk­lich ver­stan­den haben, was gera­de mit Ihnen geschieht. 

Die wich­ti­gen Fra­gen kom­men oft spä­ter. Zu Hau­se, wenn die Befun­de vor Ihnen lie­gen und die medi­zi­ni­sche Spra­che nach­klingt. Wenn Sie mer­ken: Ich fol­ge einer Emp­feh­lung – aber ich habe noch nicht wirk­lich ver­stan­den, was sie für mich bedeutet.

Die meis­ten Men­schen, die zu mir kom­men, stel­len die Schul­me­di­zin nicht infra­ge. Sie möch­ten ver­ste­hen, wel­che Optio­nen es inner­halb und ergän­zend zur leit­li­ni­en­ge­rech­ten The­ra­pie gibt – und was davon in ihrer indi­vi­du­el­len Situa­ti­on sinn­voll sein kann.

Die wich­tigs­ten Fra­gen kom­men erst nach dem Arzt­ge­spräch, wenn man zu Hau­se ist, wenn nie­mand mehr da ist, der sie beant­wor­ten kann…

Ich weiß, wie sich die­se Situa­ti­on anfühlt

Mein Name ist Kai Ste­fan Hasch­ke. Ich bin seit über 25 Jah­ren Heil­prak­ti­ker – und ich habe selbst eine fort­ge­schrit­te­ne Darm­krebs­er­kran­kung durchlebt.

2019 erhielt ich zunächst die Dia­gno­se eines lokal begrenz­ten Rekt­um­kar­zi­noms. Nach der Ope­ra­ti­on dach­te ich, das Schwers­te lie­ge hin­ter mir. Weni­ge Mona­te spä­ter dann die nächs­te Nach­richt: mul­ti­ple Meta­sta­sen in Leber und Lunge.

Ich erin­ne­re mich an die­sen Moment. Der Arzt sprach, und ich hör­te nur noch ein­zel­ne Wör­ter. Ich ver­such­te, ruhig zu blei­ben, wäh­rend alles, was eben noch selbst­ver­ständ­lich war, plötz­lich in Fra­ge stand.

Ich konn­te die medi­zi­ni­sche Spra­che ver­ste­hen. Und trotz­dem stand ich vor den­sel­ben Fra­gen wie jeder ande­re Pati­ent: Ist das der rich­ti­ge Weg für mich? Wel­che Optio­nen habe ich wirk­lich – medi­zi­nisch und ergän­zend? Und was fühlt sich in mei­ner Situa­ti­on stim­mig an?

Ich habe hin­ter­fragt, abge­wo­gen und teil­wei­se ande­re Wege gewählt, wenn sie für mich sinn­voll erschie­nen. Man­che Ent­schei­dun­gen waren rich­tig, ande­re wür­de ich heu­te anders treffen. 

Heu­te bin ich seit meh­re­ren Jah­ren meta­sta­sen­frei.
Das ist mein per­sön­li­cher Ver­lauf – kein Maß­stab und kein Ver­spre­chen für andere.

Ich bie­te Ihnen einen Raum, in dem Sie Ihre Situa­ti­on fun­diert ver­ste­hen, Optio­nen klar ein­ord­nen und Ihren eige­nen Weg bewusst ent­schei­den können.

Sel­ten habe ich jeman­den erlebt, der ein so umfas­sen­des Wis­se im Bereich der inte­gra­ti­ven Onko­lo­gie mit­bringt, ohne aber auch leit­li­ni­en­ge­rech­te The­ra­pien aus dem Auge zu ver­lie­ren. Das gan­ze kann er kom­pe­tent und gleich­zei­tig ver­ständ­lich vermitteln.“
- Cor­ne­lia, 55, Fach­ärz­tin für Chir­ur­gie mit Erfah­rung in der onko­lo­gi­schen Chirurgie
Lie­ber Kai, ich dan­ke Dir für Dei­ne gute und kom­pe­ten­te Bera­tung. Dei­ne per­sön­li­che Erfah­rung hat dazu geführt, dass ich mich gut vor­be­rei­tet habe und gestärkt in die The­ra­pie gegan­gen bin. Noch nie sind mei­ne Kör­per­wer­te so gründ­lich und über einen län­ge­ren Zeit­raum über­wacht worden.« 
- Eber­hard, 72, Unternehmer

Inte­gra­tiv den­ken heißt: 
Das Bes­te aus bei­den Wel­ten sinn­voll verbinden

Vie­le Pati­en­ten ste­hen inner­lich zwi­schen zwei Polen: Hier die leit­li­ni­en­ge­rech­te Onko­lo­gie – dort ergän­zen­de, bio­lo­gi­sche Ansät­ze. Inte­gra­ti­ve Medi­zin prüft bei­de Wel­ten und stimmt sie sinn­voll auf­ein­an­der ab.

Die schul­me­di­zi­ni­sche The­ra­pie – Ope­ra­ti­on, Che­mo­the­ra­pie, Bestrah­lung oder Immun­the­ra­pie – ist die Grund­la­ge Ihrer Behand­lung. Gleich­zei­tig gibt es Berei­che, die dar­über hin­aus eine Rol­le spie­len kön­nen: Ernäh­rung, Mikro­nähr­stof­fe, Darm­ge­sund­heit, Bewe­gung oder aus­ge­wähl­te ergän­zen­de Verfahren.

Ent­schei­dend ist die Einordnung:

  • Was unter­stützt Ihre lau­fen­de The­ra­pie – und was nicht?
  • Wo sind mög­li­che Wech­sel­wir­kun­gen zu beachten?
  • Wel­che Maß­nah­men sind wis­sen­schaft­lich plau­si­bel – und wo braucht es Zurückhaltung?
  • Was passt zu Ihrer indi­vi­du­el­len Situa­ti­on – medi­zi­nisch und persönlich?

Sie kön­nen mehr beein­flus­sen, als oft ver­mit­telt wird. Dazu gehö­ren unter anderem:

  • Ihre Darm­ge­sund­heit und das Mikro­bi­om – mit enger Ver­bin­dung zum Immunsystem
  • Ihre Mikro­nähr­stoff­ver­sor­gung, zum Bei­spiel Vit­amin D, Selen oder Zink
  • Ent­zünd­li­che Pro­zes­se im Körper
  • Ihr Stoff­wech­sel- und Energiehaushalt
  • Chro­ni­scher Stress und sei­ne Aus­wir­kun­gen auf Immun­sys­tem und Erholung

In der Bera­tung klä­ren wir, wel­che die­ser Berei­che in Ihrer indi­vi­du­el­len Situa­ti­on rele­vant sind – und wo kein zusätz­li­cher Hand­lungs­be­darf besteht.

Als inte­gra­tiv arbei­ten­der Heil­prak­ti­ker sehe ich mei­ne Auf­ga­be dar­in, zwi­schen die­sen Wel­ten zu ver­mit­teln – nicht sie gegen­ein­an­der auszuspielen.
Besprechung der Befunde und Behandlungsoptionen bei Darmkrebs

Was kann ich bei Darm­krebs zusätz­lich tun?

Im Ver­lauf der Krebs­be­hand­lung ent­steht häu­fig eine wich­ti­ge Fra­ge: Gibt es dar­über hin­aus Mög­lich­kei­ten, die in mei­ner per­sön­li­chen Situa­ti­on geprüft wer­den soll­ten? Sie möch­ten wis­sen, wie sie ihre The­ra­pie sinn­voll ergän­zen und ihren Hand­lungs­spiel­raum erwei­tern kön­nen. Zum Beispiel:

  • Wie kann ich mei­ne kör­per­li­che Sta­bi­li­tät gezielt stärken?
  • Wel­che Rol­le spie­len Ernäh­rung, Mikro­nähr­stof­fe und Darm­ge­sund­heit in mei­nem kon­kre­ten Stadium?
  • Wel­che unter­stüt­zen­den Ver­fah­ren kom­men beglei­tend infrage?
  • Wel­che Optio­nen bestehen, wenn sich der Ver­lauf verändert?
  • Und wo lohnt sich eine ver­tief­te Prü­fung – und wo eher nicht?

Zusätz­li­che Ori­en­tie­rung heißt, die Optio­nen zu ken­nen, die in Ihrer Situa­ti­on rea­lis­tisch, ver­tret­bar und medi­zi­nisch nach­voll­zieh­bar sind.

Was Sie aus der Bera­tung kon­kret mitnehmen

Nach dem Gespräch haben Sie mehr Klar­heit über Ihre Situa­ti­on. Sie ver­ste­hen Ihre Befun­de in einer Spra­che, die nach­voll­zieh­bar ist. Sie wis­sen, was medi­zi­nisch gesi­chert ist, wo es Spiel­räu­me gibt und wel­che Optio­nen in Ihrem Sta­di­um rea­lis­tisch geprüft wer­den können.

Sie erhal­ten einen struk­tu­rier­ten Überblick:

  • Wel­che The­ra­pie­bau­stei­ne sind leit­li­ni­en­ge­recht vorgesehen?
  • Wel­che ergän­zen­den Maß­nah­men kön­nen sinn­voll sein?
  • Wo bestehen ech­te Optio­nen – und wo eher theo­re­ti­sche Möglichkeiten?
  • Wel­che Schrit­te sind jetzt wich­tig – und wel­che kön­nen warten?

Dar­über hin­aus klä­ren wir, was Sie selbst kon­kret beein­flus­sen kön­nen – etwa Ernäh­rung, Darm­ge­sund­heit, Mikro­nähr­stof­fe oder Ihre kör­per­li­che Sta­bi­li­tät wäh­rend und nach der Therapie.

Für die­ses Gespräch neh­me ich mir 90 Minu­ten aus­schließ­lich für Ihre Situa­ti­on Zeit. Ihre Unter­la­gen wer­den im Vor­feld sorg­fäl­tig gesich­tet und das Gespräch im Anschluss struk­tu­riert zusammengefasst.

Ich bin kein Onko­lo­ge und erset­ze kei­ne ärzt­li­che Behand­lung. Mei­ne Rol­le ist die eines Lot­sen: Ich hel­fe Ihnen, Ihre Mög­lich­kei­ten zu ver­ste­hen, wich­ti­ge Optio­nen nicht zu über­se­hen und fun­dier­te Ent­schei­dun­gen zu treffen.
Wir wur­den durch einen Kol­le­gen auf Herrn Hasch­ke auf­merk­sam und haben nach der Dia­gno­se Krebs – einer sehr belas­ten­den Nach­richt – in gro­ßer Ver­zweif­lung sei­nen Rat gesucht. In die­ser Zeit fühlt man sich oft hin- und her­ge­ris­sen und auch ein Stück weit ohn­mäch­tig. Umso mehr sind wir dank­bar, bei Herrn Hasch­ke so gut auf­ge­ho­ben zu sein. Mit sei­nem gro­ßen Fach­wis­sen und sei­nem außer­ge­wöhn­li­chen Enga­ge­ment hat er uns immer wie­der gehol­fen, die Situa­ti­on bes­ser zu ver­ste­hen und für uns Klar­heit zu gewin­nen. Eine so inten­si­ve und zuge­wand­te Betreu­ung erlebt man wirk­lich selten.«
- Frau­ke, Geschäft­füh­re­rin und Angehörige
Die Bera­tung hat mir gehol­fen, mich in einer unüber­sicht­li­chen Situa­ti­on zu ori­en­tie­ren. Ich wuss­te danach, wel­che Fra­gen ich mei­nem Arzt stel­len soll und was die nächs­ten Schrit­te sind.« 







- Elmar, 54, Lead Pro­duct Owner

Sie kön­nen mehr beein­flus­sen, als oft ver­mit­telt wird

Die moder­ne Onko­lo­gie kon­zen­triert sich auf die geziel­te Behand­lung von Tumor­zel­len. Das ist die Grund­la­ge jeder The­ra­pie. Gleich­zei­tig gibt es  wei­te­re Fak­to­ren, die Ihren Gesamt­zu­stand, Ihre Belast­bar­keit und Ihre Rege­ne­ra­ti­ons­fä­hig­keit beein­flus­sen kön­nen.¹


Dazu gehö­ren unter anderem:

  • Ihre Darm­ge­sund­heit und das Mikro­bi­om – mit enger Ver­bin­dung zum Immun­sys­tem
  • Ihre Mikro­nähr­stoff­ver­sor­gung, zum Bei­spiel Vit­amin D, Selen oder Zink³
  • ent­zünd­li­che Pro­zes­se im Kör­per wie z.B. Zahn-Kiefer-Störfelder
  • Ihr Stoff­wech­sel- und Energiehaushalt
  • chro­ni­scher Stress und sei­ne Aus­wir­kun­gen auf Immun­sys­tem und Erholung
  • Bewe­gung und kör­per­li­che Akti­vi­tät – mit posi­ti­vem Ein­fluss auf Erschöp­fung, Stoff­wech­sel und The­ra­pie­ver­träg­lich­keit3,6

Gera­de anhal­ten­der Stress wird häu­fig unter­schätzt. Dau­er­haf­te inne­re Anspan­nung beein­flusst die Immun­re­gu­la­ti­on, Schlaf­qua­li­tät und kör­per­li­che Sta­bi­li­tät. In belas­ten­den Lebens­pha­sen gerät die­ses Sys­tem oft aus dem Gleich­ge­wicht – und genau das kann sich auf Ihre Belast­bar­keit wäh­rend und nach einer The­ra­pie aus­wir­ken. Die­se Aspek­te kön­nen dazu bei­tra­gen, Ihren Kör­per gezielt zu sta­bi­li­sie­ren und Ihre Wider­stands­kraft zu unterstützen.

In der Bera­tung klä­ren wir, wel­che die­ser Berei­che in Ihrer indi­vi­du­el­len Situa­ti­on rele­vant sind – und wo kein zusätz­li­cher Hand­lungs­be­darf besteht. Nicht alles ist wich­tig. Aber man­ches kann einen spür­ba­ren Unter­schied machen

Gera­de anhal­ten­der Stress wird häu­fig unter­schätzt. Dau­er­haf­te inne­re Anspan­nung beein­flusst die Immun­re­gu­la­ti­on, Schlaf­qua­li­tät und kör­per­li­che Stabilität. 

Über 1.500 außer­ge­wöhn­li­che Krank­heits­ver­läu­fe – 10 Fak­to­ren, die fast alle gemein­sam hatten.


Dr. Kel­ly A. Tur­ner, For­sche­rin an der Uni­ver­si­ty of Cali­for­nia, Ber­ke­ley, hat über 1.500 Fäl­le unter­sucht, in denen Krebs trotz schwie­ri­ger Dia­gno­se zurück­ge­gan­gen ist. Sie hat zehn Fak­to­ren her­aus­ge­ar­bei­tet, die in die­sen Ver­läu­fen immer wie­der auf­tauch­ten – von Ernäh­rung über sozia­le Ver­bun­den­heit bis hin zu kör­per­li­cher Bewe­gung. Kei­ner die­ser Fak­to­ren ist für sich wich­ti­ger als die ande­ren. Was die meis­ten die­ser Men­schen aber ver­band: Sie sind nicht pas­siv geblie­ben. Sie haben die Ver­ant­wor­tung für ihre Gesund­heit selbst in die Hand genom­men, sich kun­dig gemacht, hin­ter­fragt, eige­ne Ent­schei­dun­gen getrof­fen.

Hier beginnt mei­ne Arbeit als Heil­prak­ti­ker. Nicht als jemand, der Ihnen den Weg vor­gibt, son­dern als Lot­se, der die Gewäs­ser kennt. Sie blei­ben selbst am Steuer.

Der 10-Faktoren Krebs-Check · Kai Stefan Haschke
Kai Ste­fan Hasch­ke · Der Heilpraktiker
Der 10-Fak­to­ren Krebs-Check

Was tun Sie
wirk­lich
für sich? 

Ich bin Kai Ste­fan Hasch­ke, Heil­prak­ti­ker in Ham­burg-St. Georg. Seit 25 Jah­ren beglei­te ich Men­schen mit chro­ni­schen Erkran­kun­gen und habe selbst eine Krebs­er­kran­kung im fort­ge­schrit­te­nen Sta­di­um durchlebt.

In all den Jah­ren habe ich eines immer wie­der gese­hen: Men­schen, die nach einer Krebs­dia­gno­se zu bemer­kens­wer­ter Sta­bi­li­tät fin­den, haben etwas gemein­sam. Sie wer­den aktiv. Dr. Kel­ly A. Tur­ner hat über 1.500 sol­cher Wege wis­sen­schaft­lich ana­ly­siert und zehn wie­der­keh­ren­de Fak­to­ren herausgearbeitet. 

Die­ser Check ist ein ehr­li­cher Spie­gel. In weni­gen Minu­ten sehen Sie, wo Sie bei die­sen zehn Fak­to­ren heu­te ste­hen und wo Ihr nächs­ter Schritt lie­gen könnte. 

5 Minu­ten 20 Fra­gen Sofor­ti­ge Auswertung
Hin­weis: Die­ser Check ersetzt kei­ne ärzt­li­che Dia­gno­se oder The­ra­pie. Er ist ein Impuls zur Selbstreflexion. 

Spe­zia­li­sier­te Ver­fah­ren und moder­ne mole­ku­la­re Diagnostik

Neben den klas­si­schen The­ra­pien – Ope­ra­ti­on, Che­mo­the­ra­pie, Bestrah­lung und Immun­the­ra­pie – gibt es wei­te­re medi­zi­ni­sche Ver­fah­ren, die in spe­zia­li­sier­ten Zen­tren ein­ge­setzt wer­den. Dazu gehö­ren lokal abla­ti­ve Metho­den (Zer­stö­rung des Tumor­ge­we­bes mit Hit­ze oder Käl­te direkt am Ort des Gesche­hens) wie Mikro­wel­len­ab­la­ti­on, Radio­fre­quenz­ab­la­ti­on oder Kryo­the­ra­pie, eben­so wie Ver­fah­ren der Elek­tro­chemo­the­ra­pie oder unter­stüt­zen­de Metho­den, wie die regio­na­le Hyper­ther­mie, die in bestimm­ten Situa­tio­nen ergän­zend ein­ge­setzt werden.

Nicht jedes Kran­ken­haus bie­tet die­se Mög­lich­kei­ten an. Teil­wei­se erfor­dern sie spe­zi­el­le tech­ni­sche Aus­stat­tung und ent­spre­chen­de Erfahrung.

Ein wei­te­rer wich­ti­ger Bereich ist die mole­ku­lar­ge­ne­ti­sche Ana­ly­se des Tumors. Bestimm­te Mar­ker wie KRAS‑, NRAS- oder BRAF-Muta­tio­nen sowie die Mikro­sa­tel­li­ten­in­sta­bi­li­tät (MSI) gehö­ren heu­te zur leit­li­ni­en­ge­rech­ten Basis­dia­gnos­tik, da sie Ein­fluss auf die The­ra­pie­wahl haben kön­nen.²

In kom­ple­xe­ren Situa­tio­nen – etwa bei einem Rezi­div oder bei Fern­me­ta­sta­sen – kann eine wei­ter­füh­ren­de gene­ti­sche Ana­ly­se sinn­voll sein, um zusätz­li­che The­ra­pie­op­tio­nen zu prü­fen. Dazu zäh­len erwei­ter­te Panel-Dia­gnos­ti­ken oder in Ein­zel­fäl­len auch umfas­sen­de­re Sequenzierungsverfahren.

Ob sol­che Schrit­te in Ihrer Situa­ti­on ange­zeigt sind, hängt von vie­len indi­vi­du­el­len Fak­to­ren ab. In der Bera­tung klä­ren wir, wel­che dia­gnos­ti­schen und the­ra­peu­ti­schen Optio­nen bereits geprüft wur­den – und wo gege­be­nen­falls eine ver­tief­te Betrach­tung sinn­voll sein könnte.

Ziel ist, dass alle rele­van­ten Optio­nen bedacht wurden.

Die­se Bera­tung passt zu Ihnen –
wenn Sie Klar­heit suchen, nicht Bestätigung

Die­se Bera­tung ist für Sie geeig­net, wenn … 

  • Sie Ihre Erkran­kung wirk­lich ver­ste­hen möch­ten – auch in kom­ple­xe­ren Situationen
  • Sie bereit sind, Ver­ant­wor­tung für Ihre Ent­schei­dun­gen zu übernehmen
  • Sie schul­me­di­zi­ni­sche The­ra­pie als Grund­la­ge akzep­tie­ren und sinn­voll ergän­zen möchten
  • Sie offen sind für eine indi­vi­du­el­le, fun­dier­te Ein­ord­nung – auch wenn sie nicht immer Ihren Erwar­tun­gen entspricht
  • Sie aktiv mit­ge­stal­ten möch­ten, statt aus­schließ­lich Emp­feh­lun­gen zu delegieren

Die­se Bera­tung ist nicht für Sie geeig­net, wenn … 

  • Sie die Schul­me­di­zin ablehnen
  • Sie eine Garan­tie oder ein Heil­ver­spre­chen erwarten
  • Sie aus­schließ­lich hören möch­ten, was Ihre bestehen­de Über­zeu­gung bestätigt
  • Sie nicht bereit sind, medi­zi­ni­sche Ent­schei­dun­gen auf Basis von Fak­ten abzuwägen
Ich beglei­te Men­schen, die ihren Weg bewusst gehen möch­ten – auch wenn die­ser Weg manch­mal bedeu­tet, eine zwei­te oder drit­te Mei­nung ein­zu­ho­len oder Emp­feh­lun­gen sorg­fäl­tig zu prü­fen. Was ich nicht anbie­te, sind ein­fa­che Lösun­gen für kom­ple­xe Erkrankungen. 

Wenn nach der Akut­the­ra­pie neue Fra­gen entstehen

Im Anschluss an die Ope­ra­ti­on sowie nach Been­di­gung von Che­mo­the­ra­pie oder Bestrah­lung beginnt für vie­le Men­schen eine Pha­se, die weni­ger klar struk­tu­riert ist als die Zeit der akti­ven Behand­lung. Im All­tag ent­steht häu­fig ein Gefühl von Unsicherheit.

Gedan­ken an das Rück­fall­ri­si­ko, anhal­ten­de Erschöp­fung oder die Fra­ge, wie es lang­fris­tig wei­ter­geht, tre­ten stär­ker in den Vor­der­grund. Gleich­zei­tig fehlt oft eine kla­re Ori­en­tie­rung, wel­che Maß­nah­men jetzt wirk­lich sinn­voll sind und wel­che eher ver­un­si­chern oder überfordern.

In die­ser Pha­se geht es um Sta­bi­li­tät, Rege­ne­ra­ti­on und einen rea­lis­ti­schen Plan für die kom­men­den Mona­te. Wel­che Rol­le spie­len Ernäh­rung, Bewe­gung, Mikro­nähr­stof­fe oder Stress­re­gu­la­ti­on³? Was hat Priorität ?

Eine indi­vi­du­el­le Bera­tung hilft dabei, die­se Fra­gen struk­tu­riert ein­zu­ord­nen und einen kla­ren Rah­men für Ihre per­sön­li­che Nach­sor­ge­pha­se zu ent­wi­ckeln. Ziel ist Sicher­heit im eige­nen Han­deln und Ver­trau­en in die nächs­ten Schritte.

Besprechen der Optionen für die Zeit nach der Darmkrebs-Behandlung

Ablauf & Kosten

Die Erst­be­ra­tung fin­det online per Video­sprech­stun­de statt. Auf Wunsch ist auch ein per­sön­li­cher Ter­min in mei­ner Pra­xis in Ham­burg-St. Georg mög­lich. Vor dem Ter­min erhal­ten Sie einen struk­tu­rier­ten Fra­ge­bo­gen, in dem Sie Ihre bis­he­ri­ge Kran­ken­ge­schich­te, aktu­el­le The­ra­pie, Beschwer­den und offe­nen Fra­gen fest­hal­ten. Zusätz­lich sen­den Sie mir bit­te Ihre rele­van­ten Befun­de zu (z. B. MRT- und CT-Berich­te, his­topa­tho­lo­gi­sche Befun­de, mole­ku­lar­ge­ne­ti­sche Unter­su­chun­gen, Arzt­brie­fe und Laborwerte).

Auf die­ser Grund­la­ge berei­te ich unser Gespräch gezielt vor, sodass wir die 90 Minu­ten voll­stän­dig für die Ein­ord­nung und Klä­rung Ihrer indi­vi­du­el­len Situa­ti­on nut­zen kön­nen – ohne Zeit­ver­lust durch rei­ne Datenerhebung.

Fol­ge­ter­mi­ne kön­nen online oder in mei­ner Pra­xis stattfinden.

Erstberatung 

Im Gespräch klä­ren wir unter anderem: 

  • Ihre aktu­el­le medi­zi­ni­sche Situation
  • mög­li­che ergän­zen­de Optionen
  • offe­ne Fra­gen zu Dia­gnos­tik oder Therapie 
  • sinn­vol­le nächs­te Schritt

Im Anschluss erhal­ten Sie eine struk­tu­rier­te schrift­li­che Zusam­men­fas­sung der bespro­che­nen Inhalte. 

Zeit­li­cher Rah­men: 30 Minu­ten Vor­be­rei­tung mit Durch­sicht Ihrer Befun­de und des Fra­ge­bo­gens, 90 Minu­ten Gespräch, 30 Minu­ten Nach­be­rei­tung und schrift­li­che Zusammenfassung

Hono­rar: 500 Euro

Folgeberatung 

Hier geht es um: 

  • die Ein­ord­nung neu­er Befunde
  • Anpas­sun­gen im Verlauf
  • Fra­gen zur Nach­sor­ge oder Stabilisierung
  • kon­kre­te Entscheidungsphasen
Hono­rar: 200 Euro pro Stunde









Der nächs­te Schritt: Ein per­sön­li­ches Gespräch

Nach unse­rem Gespräch wis­sen Sie, wo Sie ste­hen – und wel­che nächs­ten Schrit­te für Ihre per­sön­li­che Situa­ti­on sinn­voll sind.

Wenn Sie anru­fen, errei­chen Sie ein klei­nes, erfah­re­nes Pra­xis­team. Ihre Ansprech­part­ne­rin­nen neh­men sich Zeit für Ihr Anlie­gen, beant­wor­ten ers­te orga­ni­sa­to­ri­sche Fra­gen und ver­ein­ba­ren einen pas­sen­den Ter­min mit Ihnen.

Tele­fon: 040 20 93 38 10
Mon­tag bis Don­ners­tag 8–18 Uhr und Frei­tag 8–16 Uhr

Sie müs­sen Ihre Situa­ti­on nicht allein durch­den­ken.
Der ers­te Schritt ist ein Anruf. Alles Wei­te­re bespre­chen wir in Ruhe.

Die 20 wich­tigs­ten Fra­gen nach einer Krebsdiagnose

Die­se Sei­te rich­tet sich an Men­schen aus ganz Deutsch­land, die nach einer Krebs­dia­gno­se unab­hän­gi­ge Ori­en­tie­rung suchen. Die fol­gen­den Fra­gen wer­den mir von Pati­en­ten und Ange­hö­ri­gen am häu­figs­ten gestellt.

Die fol­gen­den Infor­ma­tio­nen die­nen der Ori­en­tie­rung und erset­zen kei­ne ärzt­li­che Dia­gno­se oder The­ra­pie­ent­schei­dung.
Sie stel­len kei­ne Heils­ver­spre­chen dar. In mei­ner Bera­tung prü­fen wir indi­vi­du­ell, wel­che Optio­nen in Ihrer Situa­ti­on sinn­voll sind.

Nach der Dia­gno­se – ers­te Orientierung 

Ver­schaf­fen Sie sich zunächst 7–14 Tage Klar­heit, bevor Sie weit­rei­chen­de The­ra­pie­ent­schei­dun­gen tref­fen. In den aller­meis­ten Fäl­len besteht kein Zeit­druck von Stun­den oder weni­gen Tagen – außer bei aku­ten Kom­pli­ka­tio­nen wie Darm­ver­schluss oder star­ken Blutungen.

Kon­kret: Las­sen Sie sich den Patho­lo­gie­be­richt voll­stän­dig erklä­ren. Wich­tig sind TNM-Klas­si­fi­ka­ti­on (Tumor­sta­di­um, Lymph­kno­ten­be­fall, Meta­sta­sen), Gra­ding (Zell­dif­fe­ren­zie­rung G1–G3) und Resek­ti­ons­rän­der (R0, R1, R2). Klä­ren Sie, ob die mole­ku­la­ren Mar­ker KRAS, NRAS, BRAF und MSI-Sta­tus bereits getes­tet wur­den – die­se beein­flus­sen die The­ra­pie­wahl maß­geb­lich².

Fra­gen Sie nach dem Tumor­board-Ter­min (inter­dis­zi­pli­nä­re Fall­be­spre­chung) und ob eine Zweit­mei­nung in Ihrem Fall sinn­voll ist.

Ein struk­tu­rier­tes Arzt­ge­spräch hilft, The­ra­pie­ent­schei­dun­gen nach­voll­zie­hen zu kön­nen. Die­se Fra­gen ver­schaf­fen Klarheit:

Zur Dia­gno­se: Wel­ches Sta­di­um liegt vor (TNM-Klas­si­fi­ka­ti­on)? Wel­che mole­ku­la­ren Mar­ker wur­den getes­tet (KRAS, NRAS, BRAF, MSI)? Was bedeu­ten die­se für mei­ne Therapieoptionen?

Zur The­ra­pie: War­um wird die­se The­ra­pie emp­foh­len? Wel­che Alter­na­ti­ven gibt es – und war­um wur­den sie nicht gewählt? Wel­che Neben­wir­kun­gen sind zu erwar­ten, und wie wer­den sie kon­kret behandelt?

Zum Ablauf: Wie ist der zeit­li­che Ablauf geplant (OP, Che­mo­the­ra­pie, Bestrah­lung)? Wel­che Kon­troll­un­ter­su­chun­gen fol­gen? Wer ist mein Ansprech­part­ner bei Pro­ble­men wäh­rend der Therapie?

Notie­ren Sie sich die Ant­wor­ten. Sie müs­sen nicht alles sofort ver­ste­hen – aber Sie soll­ten die Mög­lich­keit haben, nachzufragen.

Eine Zweit­mei­nung ist beson­ders sinn­voll, wenn meh­re­re The­ra­pie­op­tio­nen bestehen oder die Situa­ti­on kom­plex ist. Kon­kret emp­fiehlt sich eine Zweit­mei­nung in fol­gen­den Situationen:

Kom­ple­xe Befun­de: Meh­re­re Meta­sta­sen, unkla­re Resek­ta­bi­li­tät, grenz­wer­ti­ge Ope­ra­bi­li­tät. Hier kann ein spe­zia­li­sier­tes Zen­trum zusätz­li­che Optio­nen sehen.

The­ra­pie­ent­schei­dung mit weit­rei­chen­den Fol­gen: Per­ma­nen­tes Sto­ma ver­sus Sphink­te­r­er­halt, Leber­re­sek­ti­on ver­sus sys­te­mi­sche The­ra­pie, abwar­ten­des Beob­ach­ten ver­sus sofor­ti­ge Operation.

Wider­sprüch­li­che Emp­feh­lun­gen: Wenn Haus­arzt, Chir­urg und Onko­lo­ge unter­schied­li­che Wege vorschlagen.

Mole­ku­la­re Mar­ker: Bei KRAS-Wild­typ, MSI-High oder sel­te­nen Muta­tio­nen kann ein auf Mole­ku­lar­pa­tho­lo­gie spe­zia­li­sier­tes Zen­trum erwei­ter­te The­ra­pie­op­tio­nen aufzeigen.

Die meis­ten Kran­ken­kas­sen über­neh­men die Kos­ten für eine onko­lo­gi­sche Zweit­mei­nung. Fra­gen Sie Ihre Kas­se vor der Terminvereinbarung.

Unter­schied­li­che Emp­feh­lun­gen bedeu­ten nicht auto­ma­tisch, dass eine Sei­te recht und die ande­re unrecht hat. Oft wer­den unter­schied­li­che the­ra­peu­ti­sche Schwer­punk­te gesetzt – etwa chir­ur­gisch ver­sus sys­te­misch, radi­kal ver­sus organ­er­hal­tend, leit­li­ni­en­ge­recht ver­sus individualisiert.

Klä­ren Sie die Begrün­dun­gen: War­um emp­fiehlt Arzt A Che­mo­the­ra­pie vor der OP, Arzt B die OP zuerst? Wel­che Stu­di­en­la­ge steht dahin­ter? Wel­che Vor- und Nach­tei­le sieht jeder Ansatz?

Ver­ste­hen Sie die Zie­le: Geht es um Hei­lung (kura­tiv) oder Sym­ptom­kon­trol­le (pal­lia­tiv)? Um maxi­ma­le Tumor­ver­klei­ne­rung oder maxi­ma­le Lebens­qua­li­tät? Um Stan­dard­vor­ge­hen oder indi­vi­du­el­le Anpassung?

Berück­sich­ti­gen Sie Ihre Situa­ti­on: Wel­che Opti­on passt zu Ihrer kör­per­li­chen Ver­fas­sung, Ihrem Alter, Ihren Lebens­um­stän­den? Ein 75-Jäh­ri­ger mit Herz­in­suf­fi­zi­enz trifft ande­re Abwä­gun­gen als ein 50-Jäh­ri­ger ohne Vorerkrankungen.

Ent­schei­dend ist, dass Sie die Kon­se­quen­zen jeder Opti­on ver­ste­hen und eine bewuss­te Wahl tref­fen kön­nen, die Sie auch inner­lich mittragen.

The­ra­pie ver­ste­hen und sinn­voll begleiten 

Inte­gra­ti­ve Krebs­me­di­zin ver­bin­det leit­li­ni­en­ge­rech­te schul­me­di­zi­ni­sche The­ra­pie mit ergän­zen­den bio­lo­gi­schen Ansät­zen, die wis­sen­schaft­lich fun­diert sind. Sie ersetzt die Onko­lo­gie nicht, son­dern ergänzt sie dort, wo es sinn­voll und ver­tret­bar ist.

Der Unter­schied zur Alter­na­tiv­me­di­zin liegt dar­in, dass inte­gra­ti­ve Maß­nah­men zusätz­lich und nicht anstel­le der Stan­dard­the­ra­pie ein­ge­setzt wer­den. Eine Alter­na­ti­ve zur schul­me­di­zi­ni­schen Behand­lung leh­ne ich ab – die Basis bleibt die leit­li­ni­en­ge­rech­te Onkologie.

Eine fun­dier­te inte­gra­ti­ve Beglei­tung setzt vor­aus, dass schul­me­di­zi­ni­sche The­ra­pie und ergän­zen­de Ansät­ze sach­lich ein­ge­ord­net wer­den kön­nen. Wich­tig ist, dass kei­ne Alter­na­ti­ve zur Onko­lo­gie pro­pa­giert wird.

Ent­schei­dend ist die Fähig­keit, Befun­de zu ver­ste­hen, Stu­di­en­la­ge ein­zu­ord­nen und indi­vi­du­el­le Optio­nen sach­lich zu bewer­ten. Die S3-Leit­li­nie Kom­ple­men­tär­me­di­zin in der Onko­lo­gie³ kann dabei als Ori­en­tie­rung dienen.

Ja, bestimm­te Neben­wir­kun­gen las­sen sich gezielt redu­zie­ren. Vit­amin E kann bei Hand-Fuß-Syn­drom unter Cape­ci­ta­bin hel­fen¹⁰. Topi­sches (lokal auf­ge­tra­ge­nes) Diclo­fe­nac redu­ziert die Häu­fig­keit eben­falls – eine Pha­se-III-Stu­die zeig­te 3,8% gegen­über 15% schwe­re Fäl­le¹¹.

Ent­schei­dend: Die Maß­nah­me muss zum The­ra­pie­sche­ma pas­sen. Man­che Kom­bi­na­tio­nen ver­stär­ken die Wir­kung, ande­re schwä­chen sie. Eine fach­li­che Abstim­mung ist hier zwin­gend notwendig.

Ergän­zen­de Infu­si­ons­the­ra­pien wer­den teil­wei­se beglei­tend ein­ge­setzt, um Ver­träg­lich­keit oder Rege­ne­ra­ti­on zu unter­stüt­zen. Hoch­do­sier­tes Vit­amin C (ab 25 g) wirkt ab die­ser Schwel­le pro­oxi­da­tiv und kann tumor­to­xi­sche Effek­te ent­fal­ten – in nied­ri­ge­ren Dosen wirkt es anti­oxi­da­tiv¹².

Ob eine Kom­bi­na­ti­on sinn­voll und sicher ist, hängt vom Wirk­me­cha­nis­mus und der jewei­li­gen The­ra­pie ab. Man­che Sub­stan­zen sind syn­er­gis­tisch (wir­ken gegen­sei­tig ver­stär­kend), ande­re ant­ago­nis­tisch (heben die Wir­kung gegen­sei­tig auf). In der Bera­tung klä­ren wir, wel­che Infu­sio­nen in Ihrer Situa­ti­on infra­ge kommen.

Mis­tel­the­ra­pie kann das Immun­sys­tem modu­lie­ren und das All­ge­mein­be­fin­den wäh­rend der The­ra­pie stär­ken³. Sie wird vor allem bei norm­wer­ti­gem CRP (C‑reaktives Pro­te­in, ein Ent­zün­dungs­mar­ker, den der Haus­arzt bestim­men kann) und intak­ter Immun­ant­wort eingesetzt.

Nicht ein­ge­setzt wer­den soll­te die Mis­tel­the­ra­pie bei: Erkran­kun­gen, bei denen das Immun­sys­tem kör­per­ei­ge­nes Gewe­be angreift (sys­te­mi­sche Auto­im­mun­erkran­kun­gen), Fie­ber, CRP >10 mg/l, Mono­zy­to­se >15% (erhöh­te Anzahl bestimm­ter wei­ßer Blut­kör­per­chen). In die­sen Fäl­len ist Hel­le­bo­rus niger (Christ­ro­se oder Nieß­wurz) die bes­se­re Alter­na­ti­ve. Ob Mis­tel­the­ra­pie in Ihrem Fall sinn­voll ist, soll­te fach­lich geprüft werden.

Hyper­ther­mie ist ein Ver­fah­ren, bei dem Tumor­ge­we­be gezielt erwärmt wird, um bestimm­te The­ra­pien zu unter­stüt­zen. Stu­di­en zei­gen, dass sie das Anspre­chen von Che­mo­the­ra­pie und Strah­len­the­ra­pie in aus­ge­wähl­ten Situa­tio­nen ver­bes­sern kann¹³.

In aus­ge­wähl­ten Kon­stel­la­tio­nen kann sie Bestand­teil eines indi­vi­du­el­len The­ra­pie­kon­zepts sein. Ob sie infra­ge kommt, hängt von Sta­di­um, Metasta­sie­rung und Gesamt­stra­te­gie ab. Nicht jedes Zen­trum bie­tet die­se The­ra­pie­form an.

Auch wäh­rend einer schul­me­di­zi­ni­schen The­ra­pie gibt es Berei­che, die Sie aktiv beein­flus­sen kön­nen. Ernäh­rung, Bewe­gung und Stress­re­gu­la­ti­on spie­len eine wich­ti­ge Rol­le. Kör­per­li­che Akti­vi­tät kann Fati­gue (anhal­ten­de Erschöp­fung) redu­zie­ren und die Lebens­qua­li­tät ver­bes­sern.

Ent­schei­dend ist, die­se Maß­nah­men indi­vi­du­ell abzu­stim­men und nicht wahl­los umzu­set­zen. In der Bera­tung ent­wi­ckeln wir einen struk­tu­rier­ten Plan, der zu Ihrer Situa­ti­on passt.

Erwei­ter­te Optio­nen und kom­ple­xe Verläufe 

Die mole­ku­lar­ge­ne­ti­sche Tes­tung bestimmt, wel­che The­ra­pien für Sie infra­ge kom­men. KRAS, NRAS, BRAF und MSI soll­ten bei Dia­gno­se bestimmt wer­den². Bei KRAS- oder NRAS-Muta­ti­on schei­den bestimm­te Anti­kör­per-The­ra­pien aus, bei MSI-High (Mikro­sa­tel­li­ten­in­sta­bi­li­tät, ein Zei­chen für defek­te DNA-Repa­ra­tur) kommt Immun­the­ra­pie infra­ge¹⁴.

Falls die­se Mar­ker noch nicht bestimmt wur­den oder Ihre The­ra­pie nicht anspricht, klä­ren wir in der Bera­tung, wel­che Tests noch sinn­voll sind.

Ein erwei­ter­tes gene­ti­sches Pro­fil­ing (NGS, Next Gene­ra­ti­on Sequen­cing) kann zusätz­li­che The­ra­pie­op­tio­nen sicht­bar machen – etwa bei sel­te­nen Muta­tio­nen oder wenn die Stan­dard­the­ra­pie nicht mehr wirkt. Es ana­ly­siert vie­le Gene gleich­zei­tig und kos­tet meh­re­re hun­dert bis meh­re­re tau­send Euro.

Ob eine sol­che Ana­ly­se in Ihrer Situa­ti­on mehr bringt als kos­tet, hängt von Sta­di­um, Vor­t­he­ra­pien und indi­vi­du­el­ler Kon­stel­la­ti­on ab. In der Bera­tung prü­fen wir gemein­sam, ob sich der Auf­wand lohnt.

Lokal abla­ti­ve Ver­fah­ren zer­stö­ren ein­zel­ne Tumor­her­de gezielt – etwa durch Mikro­wel­len­ab­la­ti­on (MWA), Radio­fre­quenz­ab­la­ti­on (RFA) oder Elek­tro­chemo­the­ra­pie. Bei begrenz­ter Metasta­sie­rung (weni­ge Her­de in Leber oder Lun­ge, meist unter 3–5 cm) kön­nen sie eine Alter­na­ti­ve zur Ope­ra­ti­on sein¹⁵.

Ob Sie dafür infra­ge kom­men, hängt von Anzahl, Grö­ße und Lage der Meta­sta­sen ab. Nicht jedes Zen­trum bie­tet alle Ver­fah­ren an. In der Bera­tung schau­en wir, wel­che Opti­on bei Ihnen rea­lis­tisch ist.

Auch bei Meta­sta­sen gibt es oft meh­re­re Optio­nen: Che­mo­the­ra­pie mit ziel­ge­rich­te­ten Sub­stan­zen, Immun­the­ra­pie (bei MSI-High), Ope­ra­ti­on oder lokal abla­ti­ve Ver­fah­ren. Wel­che Stra­te­gie sinn­voll ist, hängt von Anzahl, Lage und bio­lo­gi­schen Eigen­schaf­ten der Meta­sta­sen ab¹⁴.

Man­che Kon­stel­la­tio­nen erlau­ben eine aggres­si­ve Stra­te­gie (Ope­ra­ti­on oder Abla­ti­on), ande­re erfor­dern sys­te­mi­sche The­ra­pie. In der Bera­tung ord­nen wir ein, wo Sie ste­hen und wel­che Wege offen sind.

Ein Rezi­div bedeu­tet, dass der Krebs nach zunächst erfolg­rei­cher Behand­lung erneut auf­tritt. Das kann lokal (am ursprüng­li­chen Ort) oder als Meta­sta­se (in ande­ren Orga­nen) gesche­hen. Je nach Situa­ti­on kom­men erneu­te Ope­ra­ti­on, sys­te­mi­sche The­ra­pie oder lokal abla­ti­ve Ver­fah­ren infrage.

Auch fort­ge­schrit­te­ne Sta­di­en kön­nen heu­te, abhän­gig von indi­vi­du­el­ler Situa­ti­on, the­ra­peu­tisch sinn­voll behan­delt wer­den. In der Bera­tung schaf­fen wir Klar­heit dar­über, wel­che Optio­nen bei Ihnen rea­lis­tisch sind und was Sie selbst bei­tra­gen können.

Nach­sor­ge und Stabilisierung 

Die Leit­li­ni­en emp­feh­len regel­mä­ßi­ge Kon­troll­un­ter­su­chun­gen: CEA (Tumor­mar­ker im Blut) alle 3 Mona­te für min­des­tens 3 Jah­re¹⁶, Kolo­sko­pie (Darm­spie­ge­lung) nach 1 Jahr, dann alle 3–5 Jah­re, und Bild­ge­bung (CT oder Ultra­schall) je nach Risi­ko­pro­fil².

Dar­über hin­aus geht es um Sta­bi­li­sie­rung, Rege­ne­ra­ti­on und Lebens­qua­li­tät. In der Bera­tung ent­wi­ckeln wir einen struk­tu­rier­ten Plan, der die­se Aspek­te berück­sich­tigt und zu Ihrer Situa­ti­on passt.

Ernäh­rung, Bewe­gung und Lebens­stil spie­len eine wich­ti­ge Rol­le für Sta­bi­li­tät und Leis­tungs­fä­hig­keit. Stu­di­en zei­gen: Regel­mä­ßi­ge kör­per­li­che Akti­vi­tät kann das Rezi­div­ri­si­ko sen­ken und die Lebens­qua­li­tät verbessern.

Ent­schei­dend ist eine lang­fris­tig trag­fä­hi­ge Stra­te­gie – kei­ne kurz­fris­ti­gen Radi­kal­ku­ren. In der Bera­tung klä­ren wir, wel­che Ansät­ze für Sie rea­lis­tisch umsetz­bar sind und wo Sie anset­zen können.

Anhal­ten­de Erschöp­fung wird als Fati­gue bezeich­net und betrifft vie­le Men­schen nach einer Krebs­the­ra­pie. Stu­di­en zei­gen: Kör­per­li­che Akti­vi­tät kann Fati­gue redu­zie­ren – am wirk­sams­ten sind regel­mä­ßi­ge Ein­hei­ten über min­des­tens 6 Mona­te¹⁷.

Wich­tig ist auch eine geziel­te Abklä­rung mög­li­cher Ursa­chen: Eisen­man­gel, Schild­drü­sen­un­ter­funk­ti­on oder anhal­ten­de Ent­zün­dungs­wer­te kön­nen Fati­gue ver­stär­ken. In der Bera­tung schau­en wir, wo bei Ihnen Ansatz­punk­te liegen.

Die Angst vor einem Rück­fall ist häu­fig und nach­voll­zieh­bar. Sie gehört zur Erfah­rung vie­ler Men­schen nach einer Krebs­er­kran­kung. Man­che Men­schen fin­den durch Gesprä­che und psy­cho­on­ko­lo­gi­sche Unter­stüt­zung wie­der Sicherheit.

Was hel­fen kann: Ein kla­rer Nach­sor­ge­plan gibt Struk­tur. Regel­mä­ßi­ge Kon­trol­len bedeu­ten nicht, dass Sie stän­dig an Krebs den­ken müs­sen – sie kön­nen auch Sicher­heit geben. In der Bera­tung klä­ren wir, was Sie selbst bei­tra­gen kön­nen, um die­se Angst nicht Ihr Leben bestim­men zu lassen.

Ori­en­tie­rung im Informationsdschungel 

Online-Foren kön­nen hilf­reich sein, wenn Sie sich ver­stan­den füh­len und sehen, dass Sie nicht allein sind. Der Aus­tausch mit ande­ren Betrof­fe­nen kann emo­tio­na­le Unter­stüt­zung bie­ten und prak­ti­sche All­tags­tipps liefern.

Gleich­zei­tig kön­nen extre­me Ein­zel­fäl­le oder dra­ma­ti­sche Ver­läu­fe ver­un­si­chern. Jeder Darm­krebs ist indi­vi­du­ell – was bei ande­ren pas­siert, sagt wenig über Ihren eige­nen Ver­lauf aus. Nut­zen Sie Foren als Erfah­rungs­raum, nicht als medi­zi­ni­sche Entscheidungsgrundlage.

Seriö­se Gesund­heits­in­for­ma­tio­nen erken­nen Sie an meh­re­ren Merk­ma­len: Kla­re Autoren­an­ga­be (wer schreibt?), Quel­len­an­ga­ben (woher stammt die Infor­ma­ti­on?), aktu­el­les Datum und trans­pa­ren­te Finan­zie­rung¹⁸. Sei­ten von Fach­ge­sell­schaf­ten, Uni­ver­si­täts­kli­ni­ken oder dem Deut­schen Krebs­in­for­ma­ti­ons­dienst erfül­len die­se Kri­te­ri­en meist.

Vor­sicht bei: Wun­der­hei­lun­gen, pau­scha­len Emp­feh­lun­gen ohne Dif­fe­ren­zie­rung, feh­len­den Quel­len­an­ga­ben oder aggres­si­vem Ver­kauf von Pro­duk­ten. Wenn Sie unsi­cher sind, ob eine Infor­ma­ti­on zuver­läs­sig ist, kön­nen wir in der Bera­tung gemein­sam ein­ord­nen, was davon für Sie rele­vant ist.

Wider­sprüch­li­che Infor­ma­tio­nen sind häu­fig und ver­ständ­li­cher­wei­se ver­un­si­chernd. Häu­fi­ge Grün­de: unter­schied­li­che Aktua­li­tät (Leit­li­ni­en ändern sich), unter­schied­li­che Schwer­punkt­set­zung (kura­tiv vs. pal­lia­tiv) oder unter­schied­li­che Evi­denz­la­ge (neue Stu­di­en vs. Einzelfallberichte).

Hilf­reich: Fra­gen Sie nach der Quel­le der Infor­ma­ti­on und wann sie ver­öf­fent­licht wur­de. Leit­li­ni­en der Fach­ge­sell­schaf­ten sind meist der zuver­läs­sigs­te Maß­stab. In der Bera­tung hel­fe ich Ihnen, wider­sprüch­li­che Infor­ma­tio­nen ein­zu­ord­nen und den roten Faden zu finden.

Social Media kann inspi­rie­ren und moti­vie­ren – aber auch täu­schen. Stu­di­en zei­gen: Etwa 30% der krebs­be­zo­ge­nen Inhal­te auf Social Media ent­hal­ten Fehl­in­for­ma­tio­nen¹⁹. Häu­fi­ge Pro­ble­me: Über­trie­be­ne Heils­ver­spre­chen, selek­ti­ve Dar­stel­lung von Erfolgs­ge­schich­ten und kom­mer­zi­el­le Inter­es­sen ohne Offenlegung.

Schüt­zen Sie sich: Sei­en Sie skep­tisch bei dra­ma­ti­schen Hei­lungs­ver­spre­chen. Prü­fen Sie, ob Influen­cer kom­mer­zi­el­le Inter­es­sen haben. Und wich­tig: Ver­glei­chen Sie sich nicht stän­dig mit ande­ren – jeder Weg ist indi­vi­du­ell. Wenn Sie durch Social Media ver­un­si­chert sind, spre­chen wir in der Bera­tung dar­über, was davon für Sie rele­vant ist.

Für Ange­hö­ri­ge

Ange­hö­ri­ge sind häu­fig eine zen­tra­le Stüt­ze im Behand­lungs­pro­zess – emo­tio­nal, orga­ni­sa­to­risch und prak­tisch. Stu­di­en zei­gen: Ange­hö­ri­ge über­neh­men oft kom­ple­xe Auf­ga­ben wie Medi­ka­men­ten­ma­nage­ment, Beglei­tung zu Ärz­ten, Schmerz­ma­nage­ment und emo­tio­na­le Unter­stüt­zung²⁰.

Gleich­zei­tig ist jede Situa­ti­on indi­vi­du­ell: Man­che Men­schen wol­len viel Unter­stüt­zung, ande­re wol­len ihre Auto­no­mie bewah­ren. Offe­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on dar­über, was gebraucht wird und was nicht, kann hel­fen, die Belas­tung gemein­sam zu bewältigen.

Ja, auch Ange­hö­ri­ge kön­nen eigen­stän­dig eine Bera­tung in Anspruch neh­men. Das ist beson­ders sinn­voll, wenn Sie Ent­schei­dun­gen bes­ser ver­ste­hen, Ihre eige­ne Rol­le klä­ren oder her­aus­fin­den möch­ten, wie Sie am bes­ten unter­stüt­zen können.

Eine struk­tu­rier­te Ein­ord­nung kann hel­fen, Sicher­heit im Umgang mit der Situa­ti­on zu gewin­nen. Sie kön­nen auch gemein­sam mit dem Betrof­fe­nen zur Bera­tung kom­men – vie­le Men­schen schät­zen die­se Unterstützung.

Die Balan­ce zwi­schen Unter­stüt­zen und Raum-Las­sen ist nicht immer leicht. Hilf­reich: Fra­gen Sie kon­kret, was gebraucht wird, statt zu ver­mu­ten. Bie­ten Sie kon­kre­te Hil­fe an (»Soll ich dich zur nächs­ten Unter­su­chung beglei­ten?«) statt all­ge­mei­ne Ange­bo­te (»Sag Bescheid, wenn du was brauchst«).

Respek­tie­ren Sie auch das Bedürf­nis nach Auto­no­mie. Man­che Men­schen möch­ten bestimm­te Din­ge selbst regeln, auch wenn es schwie­rig ist. Das ist kein Zei­chen von Zurück­wei­sung. In der Bera­tung kön­nen wir gemein­sam her­aus­ar­bei­ten, wo Unter­stüt­zung sinn­voll ist und wo nicht.

Die Belas­tung für Ange­hö­ri­ge ist real und darf nicht klein­ge­re­det wer­den. Stu­di­en zei­gen: Ange­hö­ri­ge lei­den oft unter kör­per­li­cher Erschöp­fung, psy­chi­schem Stress und ver­nach­läs­si­gen ihre eige­ne Gesund­heit²⁰. Typi­sche Pro­ble­me: zu wenig Schlaf, schlech­te Ernäh­rung, kei­ne Zeit für eige­ne Bedürfnisse.

Was hel­fen kann: Akzep­tie­ren Sie, dass Sie nicht alles allei­ne schaf­fen müs­sen. Holen Sie sich Unter­stüt­zung von ande­ren Fami­li­en­mit­glie­dern oder pro­fes­sio­nel­le Ent­las­tung. Ach­ten Sie auf Ihre eige­ne Gesund­heit – nur wenn Sie selbst sta­bil sind, kön­nen Sie lang­fris­tig unter­stüt­zen. In der Bera­tung ent­wi­ckeln wir gemein­sam Stra­te­gien, wie Sie die­se Balan­ce fin­den können.

¹ Hana­han D. Hall­marks of can­cer: Then and now, and bey­ond. Cell. 2026. doi:10.1016/j.cell.2025.12.049

² Leit­li­ni­en­pro­gramm Onko­lo­gie (DKG, DKH, AWMF). S3-Leit­li­nie Kolo­rek­ta­les Kar­zi­nom, Lang­ver­si­on 3.0, Sep­tem­ber 2025. AWMF-Regis­ter­num­mer: 021/007OL. Ver­füg­bar unter: leitlinienprogramm-onkologie.de

³ Leit­li­ni­en­pro­gramm Onko­lo­gie (DKG, DKH, AWMF). S3-Leit­li­nie Kom­ple­men­tär­me­di­zin in der Behand­lung von onko­lo­gi­schen Pati­en­tIn­nen, Lang­ver­si­on 2.0, Mai 2024. AWMF-Regis­ter­num­mer: 032–055OL. Ver­füg­bar unter: leitlinienprogramm-onkologie.de

⁴ World Can­cer Rese­arch Fund / Ame­ri­can Insti­tu­te for Can­cer Rese­arch. Con­ti­nuous Update Pro­ject Expert Report 2018: Diet, nut­ri­ti­on, phy­si­cal acti­vi­ty and colo­rec­tal can­cer. Ver­füg­bar unter: dietandcancerreport.org

⁵ Mao JJ, Pil­lai GG, And­ra­de CJ, et al. Inte­gra­ti­ve onco­lo­gy: Addres­sing the glo­bal chal­lenges of can­cer pre­ven­ti­on and tre­at­ment. CA Can­cer J Clin. 2022;72(2):144–164. doi:10.3322/caac.21706

⁶ Camp­bell KL, Win­ters-Stone KM, Wis­ke­mann J, et al. Exer­cise Gui­de­lines for Can­cer Sur­vi­vors: Con­sen­sus State­ment from Inter­na­tio­nal Mul­ti­di­sci­pli­na­ry Round­ta­ble. Med Sci Sports Exerc. 2019;51(11):2375–2390. doi:10.1249/MSS.0000000000002116

⁷ Wong SH, Yu J. Gut micro­bio­ta in colo­rec­tal can­cer: mecha­nisms of action and cli­ni­cal appli­ca­ti­ons. Nat Rev Gas­tro­en­te­rol Hepa­tol. 2019;16(11):690–704. doi:10.1038/s41575-019‑0209‑8

⁸ Tur­ner KA. Radi­cal Remis­si­on: Sur­vi­ving Can­cer Against All Odds. Har­pe­rO­ne; 2014. Tur­ner KA. Radi­cal Hope. Hay House; 2020. (popu­lär­wis­sen­schaft­lich, kein peer-review­ed Paper)

Brier­ley JD, Gos­po­da­rowicz MK, Wit­te­kind C, eds. TNM Clas­si­fi­ca­ti­on of Mali­gnant Tumours. 8th ed. Oxford: Wiley-Black­well; 2017.

¹⁰ Bad­a­ry OA, Ham­za MS, Tim­sah A. Vit­amin E sup­ple­men­ta­ti­on in cape­ci­ta­bi­ne-indu­ced hand-foot syn­dro­me. J Clin Oncol. 2008;26(15_suppl):20615. doi:10.1200/jco.2008.26.15_suppl.20615

¹¹ San­thosh A, Shar­ma A, Bakh­shi S, et al. Topi­cal Diclo­fe­nac for Pre­ven­ti­on of Cape­ci­ta­bi­ne-Asso­cia­ted Hand-Foot Syn­dro­me: A Dou­ble-Blind Ran­do­mi­zed Con­trol­led Tri­al. J Clin Oncol. 2024;42(15):1821–1829. doi:10.1200/JCO.23.01730

¹² Yun J, Mul­lar­ky E, Lu C, et al. Vit­amin C sel­ec­tively kills KRAS and BRAF mutant colo­rec­tal can­cer cells by tar­ge­ting GAPDH. Sci­ence. 2015;350(6266):1391–1396. doi:10.1126/science.aaa5004

¹³ Issels RD, Lind­ner LH, Ver­weij J, et al. Effect of neoad­ju­vant che­mo­the­ra­py plus regio­nal hyper­ther­mia on long-term out­co­mes among pati­ents with loca­li­zed high-risk soft tis­sue sar­co­ma: the EORTC 62961-ESHO 95 ran­do­mi­zed cli­ni­cal tri­al. JAMA Oncol. 2018;4(4):483–492. doi:10.1001/jamaoncol.2017.4996

¹⁴ Cer­van­tes A, Adam R, Rosel­ló S, et al. Meta­sta­tic colo­rec­tal can­cer: ESMO Cli­ni­cal Prac­ti­ce Gui­de­line for dia­gno­sis, tre­at­ment and fol­low-up. Ann Oncol. 2023;34(1):10–32. doi:10.1016/j.annonc.2022.08.004

¹⁵ Song P, Sheng L, Sun Y, et al. The cli­ni­cal uti­li­ty and out­co­mes of micro­wa­ve abla­ti­on for colo­rec­tal can­cer liver meta­sta­ses. Onco­tar­get. 2017;8(24):38832–38840. doi:10.18632/oncotarget.15244

¹⁶ Locker GY, Hamil­ton S, Har­ris J, et al. ASCO 2006 update of recom­men­da­ti­ons for the use of tumor mar­kers in gas­tro­in­testi­nal can­cers. J Clin Oncol. 2006;24(33):5313–5327. doi:10.1200/JCO.2006.08.2644

¹⁷ Geng Z, Ogbo­lu RE, Li M, Wang J. The con­tent and effec­ti­ve­ness of phy­si­cal acti­vi­ty for can­cer-rela­ted fati­gue among colo­rec­tal can­cer sur­vi­vors: Sys­te­ma­tic review and meta-ana­ly­sis. Nurs Open. 2023;10(6):3553–3567. doi:10.1002/nop2.1725

¹⁸ Boy­er C, Sel­by M, Scher­rer JR, Appel RD. The Health On the Net Code of Con­duct for medi­cal and health Web­sites: prin­ci­ples and ethi­cal gui­de­lines. Stud Health Tech­nol Inform. 1998;52 Pt 2:1163–1166. PMID: 10384595

¹⁹ Pla­ckett R, Kaushal A, Kas­sia­nos AP, et al. Use of social media to pro­mo­te can­cer scree­ning and ear­ly dia­gno­sis: sco­ping review. J Med Inter­net Res. 2020;22(11):e21582. doi:10.2196/21582

²⁰ Fer­rell BR, Kra­vitz K. Can­cer Care: Sup­port­ing Under­ser­ved and Finan­ci­al­ly Bur­den­ed Fami­ly Care­gi­vers. Clin J Oncol Nurs. 2017;21(4):41–48. doi:10.1188/17.CJON.S2.41–48

Joa­chim Wis­ke­mann (Quel­le ⁶) ist von der NCT Hei­del­berg — ein deut­scher Co-Autor in der inter­na­tio­na­len Leitlinie

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Kai Ste­fan Hasch­ke | Heil­prak­ti­ker in Hamburg 

Kai Ste­fan Hasch­ke ist Heil­prak­ti­ker in Ham­burg St. Georg. Zuge­las­sen seit 1999, seit 2000 in eige­ner Pra­xis – zunächst in Stutt­gart, seit 2010 in Ham­burg, seit 2018 am Holz­damm gegen­über dem Hotel Atlan­tic. Behand­lungs­schwer­punk­te: Auto­im­mun­erkran­kun­gen (beson­ders Hash­i­mo­to-Thy­reo­idi­tis), chro­ni­sche Beschwer­den, Ernäh­rungs- und Stoff­wech­sel­the­ra­pie, indi­vi­du­el­le Krebsberatung.

Mit­glied im Fach­ver­band Deut­scher Heil­prak­ti­ker (FDH) und im Arbeits­kreis für Kli­ni­sche Toxi­ko­lo­gie der DGUHT.

→ Ter­min ver­ein­ba­ren: 040 20933810

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Kai Ste­fan Hasch­ke | Heil­prak­ti­ker in Hamburg 

Kai Ste­fan Hasch­ke ist Heil­prak­ti­ker in Ham­burg St. Georg. Zuge­las­sen seit 1999, seit 2000 in eige­ner Pra­xis – zunächst in Stutt­gart, seit 2010 in Ham­burg, seit 2018 am Holz­damm gegen­über dem Hotel Atlan­tic. Behand­lungs­schwer­punk­te: Auto­im­mun­erkran­kun­gen (beson­ders Hash­i­mo­to-Thy­reo­idi­tis), chro­ni­sche Beschwer­den, Ernäh­rungs- und Stoff­wech­sel­the­ra­pie, indi­vi­du­el­le Krebsberatung.

Mit­glied im Fach­ver­band Deut­scher Heil­prak­ti­ker (FDH) und im Arbeits­kreis für Kli­ni­sche Toxi­ko­lo­gie der DGUHT.

→ Ter­min ver­ein­ba­ren: 040 20933810